Austauschprogramm mit Norwegen läuft an

Ab Sommer 2020 gibt es an der Stadtteilschule Poppenbüttel ein neues Projekt. In Anlehnung an das neue Oberstufenprofil SkandiNa-via können interessierte Schülerinnen und Schüler für ein Schuljahr in Norwegen zur Schule gehen. Im Gegenzug werden norwegische Schülerinnen und Schüler für ein Jahr zu uns an die Schule kommen. Die norwegische Partnerschule in der Nähe von Kristiansand hat in etwa die Größe unserer Schule. Durch die Lage am Wasser und die Nähe der Berge werden sicher auch sportbezogene Aktivitäten nicht zu kurz kommen.

Untergebracht werden die Schülerinnen und Schüler in Gastfamilien, so dass persönliche Kontakte auch im privaten Bereich ein schnelles Einleben erleichtern helfen. Da die Schulen den Austausch selbst organisieren, entfällt ein großer Teil der sonst üblichen Kosten bei derlei Maßnahmen.

Weitere Informationen zum Austauschprojekt gibt es bei Herrn Schulze (040 428829-250) oder andreas.schulze@bsb.hamburg.de.

Bericht der Erasmus – Reise nach Iaşi (lies Iasch)

im NordWesten von Rumänien 1-8.12.2019.

Es war das erste von fünf Treffen unter Schulen aus 5 verschiedenen europäischen Ländern, die sich 2019-2021 mit den Themen: Holocaust, Gewalttätigkeit und Minderheiten in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzen wollen.

Wir, von der StSP: – Bianca Brandt, Merrit Hansson, Arsalan Noorzay, Navid Ali Pour und die Kollegen Kirsten Frank – Kiel und Sebastian Jacobi – trafen uns mit Vertretern von Schulen aus Szarkad (Ungarn), Modena (Italien), Iaşi (Rumänien), Patras (Griechenland) und verbrachten eine intensive Woche mit Gesprächen, Vorträgen, schauspielerischen Übungen, Besuchen historischer Stätten und vielem mehr.

In Iaşi


Die Hauptorte des Geschehens waren eine altehrwürdige Schule „Colegiul National“ von 1828, unsere Gastschule sowie ein nahe gelegenes Hotel, in dem bis auf die ungarische Gruppe alle Gäste untergebracht waren und sich häufig beim gemeinsamen Frühstück austauschen konnten und uns auch in der Freizeit häufig begegnen konnten.

Da es viel zu viele berichtenswerte Eindrücke gab, möchte ich mich auf wenige beschränken:

Iaşi besaß noch um 1939 die größte jüdische Gemeinde in ganz Rumänien, über 50 % der Stadtbevölkerung waren Juden, unter ihnen viele wichtige Geschäftsleute und Kulturträger. Wir haben so manche Spuren dieser alten Pracht gesehen, die wichtigsten Straßenzüge der Altstadt und die wieder hergerichtete Haupt – Synagoge, (links u Mitte) der wir einen ausführlichen Besuch abstatteten. Königliche Bibliothek – rechts)

Eindrucksvoll war auch das historische Bibliotheksgebäude, in dem immer noch ein riesiger Schatz an alten Büchern lagert und der immer noch intensiv zu Recherchen genutzt wird.

Aktivitäten


An den ersten Wochentagen haben alle Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der griechischen Lehrerin Maria intensive schauspielerische Übungen gemacht und sich in ihrer jeweiligen Gruppe eine kleine Szene aus dem Tagebuch von Anne Frank erarbeitet. Die Darstellung der Ergebnisse am Donnerstag Mittag war wirklich anrührend und in der Vielfalt der gewählten Darstellungsformen wirklich gut gelungen. Auch die gemeinsame Arbeit zur Auswahl eines Logos für die folgenden Erasmus – Treffen fand in einer guten und konstruktiven Atmosphäre statt.

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr begeistert von der offenen und gastfreundlichen Art der rumänischen Gäste und nutzten nach Möglichkeit jede freie Minute, um sich mit ihnen zu treffen. Leider besitzt die altehrwürdige Gastschule keine Mensa und nicht einmal eine Schulküche, so dass unsere Schülerinnen und Schüler sich in vielen kleinen Lokalen mit den rumänischen Schülerinnen und Schülern und den anderen Gästen mal geplant, mal zufällig begegnen konnten, ebenfalls waren der nahegelegene Weihnachtsmarkt und ein üppiges Einkaufszentrum häufige Orte der Begegnung für die bunt zusammengewürfelte Schülergruppe.

Wir Hamburger freuten uns über die selbständige und doch verantwortungsvolle Freizeitgestaltung unserer Schülerinnen und Schüler, die uns selbst viel Freizeit und Gespräche mit den ausländischen Kolleginnen und Kollegen ermöglichte. Zugleich war es immer möglich, sich (per Handy) rasch zu besprechen und zu treffen, wenn die Schülerinnen und Schüler oder wir Lehrer ein Bedürfnis dazu äußerten.

Weitere besondere Eindrücke

In der Innenstadt kontrastierten die historischen Kirchen, Klöster, Museen, Bibliotheken und der gleißende Trubel des Weihnachtsmarkts heftig miteinander. Bemerkenswert fanden wir auch, dass trotz schwieriger Verkehrsführung die Autofahrer den Grundsatz: „Fußgänger haben Vorfahrt“ offenbar klaglos verinnerlicht hatten.

Fazit

Insgesamt war es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine lohnende Begegnung, die uns viele neue Erfahrungen und schöne Begegnungen beschert hat. Wichtig scheint uns, dass die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen in die Schülerschaft „streuen“ mögen und dass sie an die nächsten Erasmus – Reisenden ihre Erfahrungen weitergeben sollen, damit eine zusammenhängende Stafette (Modena, Szarkad, Hamburg, Patras) auf die vorhergehenden Erfahrungen aufbauen kann. Ende September 2020 werden wir an der Stadtteilschule Poppenbüttel Gastgeber sein.

Anmeldung zur Gymnasialen Oberstufe

Liebe Schüler/innen und Schüler, liebe Eltern,
für die Planung des kommenden Schuljahres ist eine fristgerechte Anmeldung (bis Ende Februar) wichtig. Sie reserviert den Platz in einer Klasse der Vorstufe unserer Schule. Dabei gilt:

Auch eine rechtzeitige Anmeldung ist grundsätzlich vorläufig. Erst mit einem qualifiziertem Realschulabschluss bzw. dem Versetzungszeugnis in die gymnasiale Oberstufe wird sie gültig. Dieses Abschlusszeugnis muss innerhalb von zehn Tagen nach Erhalt beim zuständigen Abteilungsleiter abgegeben werden.

Es wird davon ausgegangen, dass die Anmeldung nach Beratung und gründlicher Überlegung erfolgt, die Entscheidung für die Vorstufe an der Stadtteilschule Poppenbüttel wohl überlegt ist und keine Zweitanmeldung an einer anderen Schule erfolgt (sollte die Schulbehörde diese im Laufe des Frühjahrs feststellen, so ist die folgende Anmeldung ungültig!).

Schließlich sei an dieser Stelle noch einmal auf einen besonderen Service hingewiesen: jeden Mittwoch gibt es eine Sprechstunde für alle Fragen rund um die Oberstufe (jeweils 9-00 – 14.00 Uhr im Raum V006 ).

Formular für die Anmeldung

Bitte vereinbaren Sie zur Sicherheit telefonisch einen Termin unter 428829-250 (Hr. Schulze)

Mözen 2019 – Kennenlernfahrt für alle neuen Oberstufenschüler erfolgreich verlaufen

A nice place

Der letzte Ferientag entfiel – zumindest für die neuen 11. Klässler/innen unserer Schule, denn auch in diesem Jahr hieß es: „Wir fahren gemeinsam an den Mözener“.

 

 

In der netten Tagungsstätte des Landesjugendrings in der Nähe Bad Segeberg hieß es dann für drei Tage: „Augen, Herz und Ohren auf,“ um gut für die kommenden drei Jahre gerüstet zu sein.

Bei der dreitägigen Projektfahrt (7.-9. August) ging es insbesondere um eine Orientierung über die Lern- und Arbeitsbedingungen in der Oberstufe und das Kennenlernen der neuen Mitschüler/innen. Mit dabei waren auch alle neuen Klassenlehrerinnen. Wie in den Vorjahren hatten alle Teilnehmer/innen viel Spaß und am Ende hieß es: „Die Oberstufe kann beginnen“

(Su)

Der neue 11. Jahrgang

Snakker du norsk? Pilotprojekt an der Stadtteilschule Poppenbüttel

Oberstufenschüler/innen lernen neue Sprache

Einmal in der Woche treffen sich Svenja und Ihre Mitschüler/innen zu einem neuen Angebot: Norwegisch. Im Rahmen eines Pilotprojektes lernen die 12. Klässler/innen bei einer norwegischen Kollegin das kleine und große Einmaleins dieser melodischen Sprache, die in Teilen stark an Niederdeutsch und Englisch erinnert.

Angelegt ist die Maßnahme auf ein Jahr; danach sollen die Schüler/innen so fit sein, dass sie sich auf der geplanten Projektreise nach Norwegen neben Englisch auch etwas auf Norwegisch verständigen können.

Alle Teilnehmer/innen des Sprachkurses sind Mitglieder des neuen Oberstufenprofils SkandiNa-via. Dieses beschäftigt sich inhaltlich mit politischen, wirtschaftlichen, sozialen und künstlerischen Themen des nordeuropäischen Sprachraums. Neben der unterrichtlichen Arbeit gibt es hier auch Projekte mit Schulen und Dänemark, Schweden und Norwegen.

SkandiNa-via läuft im zweiten Jahr und soll weiter ausgebaut werden. So sind u.a. auch längere Aufenthalte von Gastschülern an unserer Schule geplant; im Gegenzug können Oberstufenschüler/innen der Stadtteilschule Poppenbüttel dann längere Zeit z.B. in Norwegen verbringen.

Im neuen Jahr soll schließlich eine Kooperation mit einer norwegischen Universität zum Tragen kommen; in diesem Zusammenhang werden junge norwegische Kolleg/inn/en mit fast fertigem Masterstudium ihre Praktika an unserer Schule absolvieren und in diesem Zusammenhang auch auf die Schüler/innen mit norwegischen Sprachkenntnissen treffen. Es tut sich also was, an der Stadtteilschule Poppenbüttel (Su).

Norwegische Kultur – Stockfischständer in neuem Gewand –
Oslo – europäische grüne Hauptstadt 2019

Infotag Profile – Neuigkeiten über Schwerpunkte der Oberstufe

Öffentlichkeitsveranstaltung am Do, den 5. Dezember 2019
an der Stadtteilschule Poppenbüttel

Wenn draußen die Blätter von den Bäumen fallen und es kälter wird, ist es wieder Zeit für unsere Schule, über die aktuellen Profilangebote unserer Oberstufe zu informieren. Gedacht ist die Ver -anstaltung für unsere 11. Klässler/innen als auch für neue, externe Schüler/innen der 10. und 11. Klassen. Geboten werden Sachinformationen, Ausstellungen und Vorführungen, die von Kolleg/inn/en und Schüler/innen der bestehenden Profilklassen vorbereitet werden. Zukünftige Profilschüler haben also eine gute Gelegenheit, mit Mitschüler/innen/n selbst in Gespräch zu kommen. Und wer friert oder Hunger hat, ist in der Cafeteria bestens aufgehoben.
Der Infotag Profile findet statt am

Donnerstag, den 5. Dezember 2019
von 15.00 – 17.00 Uhr
Stadtteilschule Poppenbüttel
Pausenhalle Schulbergredder 21

 

Informationen aus erster Hand

Erasmus+ Authentic German Bratwurst-BBQ

Erasmus Logo
Vom 22. bis 28. September haben uns unsere Erasmus+-Partner aus Belgien, Italien, Griechenland, Spanien und Schweden besucht.
Wie jedes Jahr konnten wir unseren Gästen dank der tollen Unterstützung des Kollegiums und zahlreicher Schülerinnen und Schüler einiges bieten. Die Rückmeldung war einstimmig positiv und besonders das Erasmus+-Fest in der Cafeteria mit authentic German Bratwurst-BBQ und internationalem Buffet hat einen bleibenden Eindruck bei unseren Gästen hinterlassen.

Erasmus+ Gäste Oktober 2020

Wir haben bewiesen, dass wir eine tolle Schulgemeinschaft und tolle Schülerinnen und Schüler haben, denn alle Gäste wurden in Gastfamilien untergebracht. Auch während der Workshops in der Schule haben unsere Schülerinnen und Schüler vor allem sprachlich eine tolle Figur abgegeben und waren mehr als auf Augenhöhe mit den anderen Teilnehmern.
Bei der Organisation von Ausflügen konnten wir uns ebenfalls auf unsere Schülerinnen und Schüler verlassen, was z.B. bei der Tour zum Hafen und in die Innenstadt, aber auch nach Lübeck sehr hilfreich war. Vielen, vielen Dank nochmal an alle, die bei Erasmus+ mitgewirkt haben (Frau Ziraksaz, Herr Lobert, Herr Schulze). Besonderen Dank auch an die Schülerinnen Nanja und Elisabeth aus Jahrgang 9, die zusammen mit Frau Ziraksaz ein musikalisches Feuerwerk abgefeuert haben.
Erasmus+ Bei der Arbeit September 2020

In diesem Schuljahr werden wir leider keine weiteren Schülergruppen aus dem Ausland in Hamburg empfangen, aber im Oktober 2020 bei unserem nächsten Projekt, für das wir jetzt von der Europäischen Kommission angenommen wurden (Against a Final Solution).
Unsere neuen Partner kommen aus Italien, Ungarn, Rumänien und Griechenland. Wir freuen uns sehr, auch von 2019 bis 2021 wieder bei Erasmus+ dabei sein zu dürfen.

(Brn und Trk)

Erasmus+: Gäste aus Belgien, Griechenland, Italien, Schweden und Spanien

Es ist endlich wieder soweit: In der Woche vom 23. bis 27. September bekommen wir Besuch von unseren Erasmus+-Gästen.

Dieses Mal erwarten wir Schülerinnen und Schüler aus Belgien, Griechenland, Italien, Schweden und Spanien. Mit unserem Projekt MEGA wollen wir vor allem Vorurteile abbauen und das tolerante Miteinander, was Europa ausmachen sollte, leben. Wir freuen uns, dass uns dabei so viele Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien unterstützen. Ohne diese Unterstützung wäre dieses tolle Projekt nicht machbar. Danke!

Einladung zum nächsten Tag der offenen Tür 2020

Anlässlich des Tags der Offenen Tür am 11. Januar 2020 haben Interessierte auch die Möglichkeit, sich über die gymnasiale Oberstufe unserer Schule zu informieren. Zwischen 10.30 und 13.00 Uhr wird es dazu in der Pausenhalle am Standort Poppenbüttler Stieg einen Infostand geben. Hier werden Vertreter der Sekundarstufe II für Beratungen zur Verfügung stehen.