Europaschule - MINT-freundliche Schule
 

Ev’rybody’s gone surfin‘. Surfin‘ STSP !

Unsere diesjährige Profilfahrt (Sportprofil) fand vom 05. bis zum 09.09.2022 in Leitung von Herrn Kühn und Frau Ibendahl statt.

Für fünf Tage waren wir in einem kleinen, abgelegenen Ort namens Dranske im Nordwesten von Rügen. Wir verbrachten unsere Zeit im NoHotel unter der straffen, aber immer hilfsbereiten Leitung von Hostelmutter Doreen. So wurde auch mal eine frische Pizza morgens ans Bett geliefert oder ein extra Kaffee zubereitet, aber die Nachtruhe war hier heilig. Auf unserem Seminarplan stand ein Windsurfkurs bei der Wassersportschule Rügenpiraten. Die beiden Surflehrer Bjarne und Lilly zeigten uns über 3 Tage alle wichtigen Basics in Theorie und Praxis, um in Zukunft direkt lossurfen zu können.

Mit einer perfekten Mischung aus Wind und Sonne hatten wir viel Spaß auf dem Wasser, wenn auch am dritten Tag die Böen eine echte Herausforderung dargestellt haben. Dennoch haben alle ihr Bestes gegeben und der ein oder andere ist am Ende locker über die Wieker Bodde sogar mit Drehung gesurft. Mit Beachvolleyball und ehrgeizigen Tischtennis-Matches kamen aber auch andere sportliche Aktivitäten nicht zu kurz. Die Abende ließen wir am Strand mit schönen Sonnenuntergängen oder einem gemeinsamen Grillen ausklingen. Dabei haben sich echte Meister an der Grillzange hervorgetan und spontan noch eine andere Klasse mit begrillt – mit viel Einsatz für die Gemeinschaft.

Am letzten Abend haben wir die Dronte Bar in ein kleines Kino verwandelt und so auch bei Sturm und Regen das Inselfeeling voll mitgenommen.

Insgesamt war es eine tolle Fahrt für uns, auf der unser Profil noch mal enger zusammengewachsen ist.

(Khn / Ibd)

Sportuntericht: Kanufahren


Im Rahmen des Sportunterrichts haben Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs im September 2018 die Wahlmöglichkeit erhalten, in Kanus ihr sportliches Können unter Beweis zu stellen. An allen drei Terminen zeigte die zum Großteil noch unerfahrene Gruppe unter der erfahrenen Obacht von Herrn Lobert Teamgeist und Verantwortung. So begann der erste Trip mit dem anspruchsvollen Transport der Boote vom schuleigenen Bootsschuppen zum Anleger an der Poppenbüttler Schleuse, der Einführung und Eingewöhnung an das Gefühl im Kanu. Dabei teilten sich jeweils zwei Schüler abwechselnd ein Boot und behalfen sich gegenseitig beim wackeligen Ein- und Ausstieg am Steg. Erste Erfolge zeigten sich bei vielen bereits in den ersten Minuten, andere brauchten noch ein Bisschen, um die nötige Sicherheit zu erlangen und sich mit dem ungewohnten Manövrierverhalten des Paddels anzufreunden, worin jeder seinen Spaß fand. Im Anschluss wurde wieder zurück zum Steg gepaddelt und mit dem zumeist erfahreneren Partner gewechselt, der das Kanu über die Alsterläufe zum ortsnahen Bootshaus Alstereck in Fuhlsbüttel überführte.


Eine Woche später fand die nächste Zusammenkunft in Form einer samstäglichen Tagestour statt. Am Bootshaus Alstereck ging es Vormittags dann los, diesmal mit zusätzlich einem Kanadier, in dem die halbe Gruppe Platz nahm. Mit diesem zusätzlichen Spaßfaktor paddelten die mittlerweile kundigen Schüler Herrn Lobert hinterher, über die Wehr der Fuhlsbüttler Schleuse in Richtung Alsterdorf, durch die Hindenburg-Brücke zum Anleger der Stiftung Haus Bauhütte. Dort wurde eine Rast eingelegt, der Durst gestillt und Energievorräte wieder aufgestockt. Nach kurzem verschnaufen und einigen Übungen mit denjenigen, die noch Unsicherheit plagte, hieß es wieder: Rettungswesten an und in die Boote steigen, wobei einige freudvoll die Chance ergriffen, ihren engen Platz im Kanadier gegen ein Beinfreiheit bietendes Kanu zu tauschten. Anders als beim sonnig-frischen Hinweg wechselte das Wetter auf dem Rückweg seine Laune im Viertelstundentakt, sodass dichte Regenwolken, gefolgt von herbstlichen Schauern Abkühlung verschafften. Gelacht wurde dennoch viel. Mit zunehmendem Regenfall stieg der gemeinsame Wille des Kanadier-Teams zum synchronen Paddeln, um schneller ans Alstereck zurück zu gelangen. Am Bootshaus angekommen, schien die Sonne wieder auf. Nach dem Einholen der Boote, deren gemeinsamer Nachbereitung und einem Schlusswort seitens Herrn Lobert wurden zufriedene Schüler in den Samstagabend entlassen.

Weiter ging es am letzten Termin, welcher einen Freitagnachmittag in Anspruch nahm. So mussten wieder alle Kanus zur Poppenbüttler Schleuse zurückgeführt werden und wieder wurden Zweierteams gebildet, um die Boote in zwei Schichten stromaufwärts hochzupaddeln. Mit Unterstützung des sonnig-kühlen und windlosen Wetters schafften es alle, auf mittlerer Strecke ihrem Tauschpartner das Paddel zu übergeben und die Boote pünktlich ans Ziel zu skullen. Anschließend mussten alle Kanus wieder zum Bootsschuppen der Schule zurückgetragen werden, wobei sich trotz Müdigkeit keiner zu schade war, mit anzupacken. Abschließend sprach Herr Lobert ein äußerst positives Fazit. So forderte die gesamte Unternehmung nicht nur die Sportlichkeit und den Willen jedes einzelnen, sondern stärkte insbesondere auch die Teamfähigkeiten und das Verantwortungsbewusstsein aller Schüler.