Austauschprogramm mit Norwegen läuft an

Ab Sommer 2020 gibt es an der Stadtteilschule Poppenbüttel ein neues Projekt. In Anlehnung an das neue Oberstufenprofil SkandiNa-via können interessierte Schülerinnen und Schüler für ein Schuljahr in Norwegen zur Schule gehen. Im Gegenzug werden norwegische Schülerinnen und Schüler für ein Jahr zu uns an die Schule kommen. Die norwegische Partnerschule in der Nähe von Kristiansand hat in etwa die Größe unserer Schule. Durch die Lage am Wasser und die Nähe der Berge werden sicher auch sportbezogene Aktivitäten nicht zu kurz kommen.

Untergebracht werden die Schülerinnen und Schüler in Gastfamilien, so dass persönliche Kontakte auch im privaten Bereich ein schnelles Einleben erleichtern helfen. Da die Schulen den Austausch selbst organisieren, entfällt ein großer Teil der sonst üblichen Kosten bei derlei Maßnahmen.

Weitere Informationen zum Austauschprojekt gibt es bei Herrn Schulze (040 428829-250) oder andreas.schulze@bsb.hamburg.de.

„Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann: Neue generalistische Pflegeausbildung startet

Steigerung der Ausbildungszahlen: 1.300 neue Auszubildende im Jahr 2020 erwartet

Am 1. Januar 2020 ist das Pflegeberufegesetz in Kraft getreten: Die bisher getrennten Pflegeausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege werden zusammengeführt, die Auszubildenden werden nun generalistisch ausgebildet und können in allen Versorgungsbereichen der Pflege arbeiten. Die neue Berufsbezeichnung lautet zukünftig „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“. Die neue Ausbildung wertet die Berufe auf und erhöht die Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten der Pflegekräfte. Heute beginnen bereits fünf der insgesamt 14 Hamburger Pflegeschulen mit der neuen Ausbildung, dann nehmen 154 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung auf. Im August und Herbst ziehen die weiteren Schulen nach. Erwartet werden rund 1.300 neue Auszubildende im Jahr 2020. Das Schulgeld entfällt, die neue Ausbildung ist EU-weit anerkannt. Zusätzlich wird ab Wintersemester 2020 ein auf sieben Semester ausgelegter Pflegestudiengang mit 60 Studienplätzen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg beginnen, dessen Absolventinnen und Absolventen einen Bachelor-Abschluss zusammen mit der Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“ erwerben können. Ziel ist es mit der neuen, attraktiven Ausbildung die Ausbildungszahlen in der Pflege zu erhöhen und dem Fachkräftemangel in der Pflege weiter entgegenzuwirken.

Was ist neu an der generalistischen Ausbildung? Die Auszubildenden lernen im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung alle Altersgruppen und Versorgungsbereiche der Pflege kennen. Schwerpunkte werden sie insbesondere im Bereich der praktischen Ausbildung setzen: Sie werden mit großen Anteilen in den Bereichen ausgebildet, die ihr Ausbildungsträger (ein Krankenhaus, ein Pflegeheim oder ein ambulanter Pflegedienst) anbietet. Die neue Ausbildung ermöglicht es somit, in allen Versorgungsbereichen zu arbeiten, in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege. Wer genau weiß, dass er in der Alten- oder Kinderkrankenpflege arbeiten möchte, kann sich im dritten Ausbildungsjahr spezialisieren und einen Abschluss in Altenpflege oder der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege machen. Wer nach dem zweiten Jahr seine Ausbildungszeit beendet, kann den Abschluss zur Pflegeassistenz erlangen. Die anschließenden Einsatzmöglichkeiten sind flexibel. Voraussetzung für die neue Ausbildung ist ein Mittlerer Schulabschluss oder eine zehnjährige allgemeine Schulbildung. Hauptschulabsolventen können die Ausbildung absolvieren, wenn sie über weitere Qualifikationen verfügen.

Die Finanzierung erfolgt bundeseinheitlich nach einheitlichen Finanzierungsgrundsätzen mit festgelegten Anteilen der Kostenträger (Krankenkassen und Pflegekassen, Land, Sozialhilfeträger, Beihilfe und nicht zuletzt die Pflegebedürftigen über ihre Eigenanteile). Die Einzahlungen erfolgen in einen Ausbildungsfonds für das Land Hamburg, der von der Ausbildungsfonds Pflege Hamburg GmbH (APH) verwaltet wird. Das Finanzierungsvolumen für das erste Ausbildungsjahr 2020 beträgt 25.395.000 Euro, davon zahlt die Stadt 2.272.000 Euro. Diese Summe ergibt sich aus den geplanten Ausbildungszahlen der Ausbildungsbetriebe und der Pflegeschulen, die zusammen mit den vereinbarten Kostenpauschalen für die schulische und die praktische Ausbildung sowie den zu zahlenden Ausbildungsvergütungen berechnet wurden. In den kommenden Jahren wird dieser Betrag steigen, bis alle drei Ausbildungsjahre nach neuem Recht „angekommen sind“.

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, die Behörde für Schule und Berufsbildung wirbt zusammen mit Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen seit September 2019 mit der Kampagne „Das ist Pflege“ in sozialen Medien, Kinos, im öffentlichen Raum und mit Aktionstagen für den Beruf und die Ausbildung. In einer Allianz für die Pflege setzen sich die Arbeitgeber in der Pflege für bessere Arbeitsbedingungen und die Fachkräftesicherung ein.

Das BO-Team unserer Schule hilft bei allen Fragen auch in diesem Zusammenhang gerne weiter.

Berufsorientierung: Termine diese Woche

Montag, 17.02.
BO-Modul „Ich finde einen Praktikumsplatz“ für ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 9, Frau Möcker, Berusbildungswerk (bbw)
8-14 Uhr im PC-Raum.

Donnerstag, 20.02.
Berufseinstiegsbegleitung für ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 9, Frau Haschke
12 – 14 Uhr, BO-Raum 109.

Freitag, 21.02.
BO-Tag für Jahrgang 10 mit verschiedenen Angeboten (nähere Infos demnächst auf der Homepage).

Jugend debbatiert: Mit starken Argumenten zum Erfolg


Beim Jugend debattiert Verbundwettbewerb an der Stadtteilschule Poppenbüttel am 29. Januar trafen die besten Debattantinnen und Debattanten der sieben teilnehmenden Schulen aus dem Verbund „Elbsprung“ aufeinander.

In der Altersgruppe 1(Jahrgang 8 bis 10) traten Diana Kwakye und Enno Manthai für unsere Schule an. Obwohl Enno nach der ersten Qualifikationsrunde auf dem zweiten Platz lag, scheiterte er nur knapp an dem Einzug ins Finale. Sein abschließender 5. Platz war dennoch eine großartige Leistung. Diana hingegen erreichte das Finale der besten vier Debattanten. Leider versäumte sie, ihre Überzeugungskraft in der entscheidenden Debatte einzusetzen.

Aus den Jahrgangsstufen 11 bis 13 setzten sich Kevin Ahrens und Antonia Weeg als Gewinner durch. Sie konnten in jeder Debatte des Tages vollkommen überzeugen. Im Finale debattierten
sie das Thema: Soll Hamburg den „Klimanotstand“ ausrufen?“. Mit ihrer Qualifikation für den Landeswettbewerb gewinnen sie ein mehrtägiges professionelles Rhetorik-Training vom 24. bis 26. Februar in Ratzeburg, das sie auf die nächste Wettbewerbsstufe am 2. April im Hamburger Rathaus vorbereitet.

Berufsorientierung: Termine diese Woche

Montag, 10.02., 8 – 14 Uhr
BO-Modul „Ich finde einen Praktikumsplatz“ für ausgewählte SuS aus Jahrgang 8 (Frau Möcker, Berufsbildungswerk bbw)
Ort: PC-Raum

Mittwoch, 12.02., 14.10 Uhr
Schüler*innen aus allen neunten Klassen: Vorbesprechung Berufseinstiegsbegleitung BerEb und Vorstellung einer neuen SchuB-Klasse/ „Schule und Beruf“
Ort: Raum 107

Donnerstag, 13.02., 10 Uhr
Frau Haschke, unsere neue Berufseinstiegsbegleiterin, stellt sich den Schüler*innen vor
Ort: wird am Mittwoch bekannt gegeben

Freitag, 14.02., 8-12 Uhr
Berufsberatung im Jahrgang 10, Frau Witt, Jugendberufsagentur JBA
Ort: Raum 109

Pausenhalle am Schulbergredder

SBR Pausenhalle: Pläne werden wahr….
… was lange währt wird endlich gut. Allmahlich glauben wir es auch, die Tribüne soll in den Frühjahrsferien eingebaut werden, anbei der Baufortschritt der vergangenen Tage, an dem wir euch teilhaben lassen möchten. Wir sind erwartungsfroh und sehr gespannt auf das Ergebnis!

Tag der offenen Tür 2020

Nach den Weihnachtsferien ist es wieder soweit: wir öffnen unsere Schule. Am Tag der offenen Tür laden wir Sie ein, wenn Sie sich weiterführende Schule für Ihr Kind anschauen wollen, Sie Kinder an unserer Schule haben und sehen wollen, wie der „Arbeitsplatz“ Ihres Kindes aussieht oder Sie sich einfach nur dafür interessieren, was wir an unserer Schule so machen.
Außerdem haben Interessierte auch die Möglichkeit, sich über die gymnasiale Oberstufe unserer Schule zu informieren.

Kommen Sie am Samstag, den

11. Januar 2020

zwischen 10:30 und 13:00 Uhr bei uns am Standort Poppenbüttler Stieg vorbei. Lernen Sie dabei die Vielfalt und die Besonderheiten unsere Schule kennen.

Stadtteilschule Poppenbüttel
Poppenbüttler Stieg 7
22339 Hamburg
Finden Sie uns bei Google Maps

Weitere Veranstaltungen

  • INFORMATIONSABEND für die Eltern der neuen 5. Klassen
    Mittwoch, 15.01.2020, 19.30 Uhr

 

Weihnachtsgrüße der Schulleitung

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, liebe Schulgemeinschaft,

auf diesem Wege möchten wir Ihnen und Ihren Kindern schöne und vor allem erholsame Weihnachtsferien wünschen, wie immer verbunden mit Informationen aus dem Schulleben zum Jahresende.

Wieder einmal liegen seit Beginn des Schuljahres vielfältige und wunderbare Veranstaltungen hinter uns, die unser Schulleben bereichert haben. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei viel lernen und haben uns gezeigt, was alles in ihnen steckt. Ich kann an dieser Stelle nur von wenigen ausgewählten Aktionen berichten, sonst würde das den Rahmen der Weihnachtsgrüße sprengen.

Ausführliche Informationen finden Sie zu allen Themen auf unserer Homepage. Sie finden dort in gewohnter Weise zahlreiche Informationen über unser Schulleben, die aktuellen Veranstaltungen sowie ausführliche Berichte der verschiedenen Arbeitsbereiche. Die Rubrik Informationen des Elternrats ist dort ebenfalls immer aktuell und informativ, vielleicht finden Sie Zeit, einmal hinein zu schauen!

Unter dem Titel Hamburg Today ist jüngst eine sogenannte Heimatzeitung erschienen, die die Klasse 11b im Rahmen des Wettbewerbs zur Politischen Bildung erstellt hat. Sie beschäftigt sich u.a. mit den aktuellen Fragen, ob Herkunft gleich Heimat ist; ob die Kultur das Herz der Heimat ist oder aber ob das Essen in der jeweiligen Heimat anders als in Deutschland schmeckt oder gar umgekehrt? Die ausführlichen Gedanken der Jugendlichen dazu sind interessant zu lesen (s. Homepage). Drücken Sie die Daumen, dass die Teilnahme am europäischen Wettbewerb für die Klasse erfolgreich ist!

Es gibt wieder Theaterbotschafter an unserer Schule: Vier Schülerinnen und Schüler haben sich erfolgreich am THALIA Theater beworben. Sie können sich nun alle Inszenierungen ansehen und andere Jugendliche sowie Lehrkräfte über sehenswerte Stücke informieren und diese rezensieren.

MEGA! Make Europe great again, so lautet der Titel unseres diesjährigen Erasmus+-Projekts, zu dem sich die jungen Leute austauschen und arbeiten. Das Projekt Erasmus+ bereichert unser Schulleben weiter und sorgt für einen anregenden europäischen Austausch zwischen allen beteiligten Ländern.
Vor und nach den Herbstferien haben wir Besuchergruppen aus verschiedenen Ländern empfangen und waren selber Gastgeber. Berichten möchte ich über einen Athen Besuch unserer Delegation im Oktober, denn es ist besonders erfreulich, dass das Erasmus+ Projekt jetzt auch in die Mittelstufe hinein wirkt. So konnten Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 9 und 10 nach Griechenland reisen, die Lehrkräfte bezeichneten sie als eine „absolute Bereicherung“.

Einige Zitate der Reisenden haben mich besonders berührt, ich möchte Sie Ihnen nicht vorenthalten:
Ich gucke nicht auf das Land wo jemand herkommt, sondern nur auf den Charakter der Menschen“;
Mein Englisch hat sich in der einen Woche schon verbessert“;
Das Essen und das Kennenlernen der verschiedenen Kulturen und Menschen fand ich spannend“;
Das Essen, die Sonne und die gemeinsame Zeit mit den anderen Schülerinnen und Schülern waren wunderbar, ich habe mich mit jedem gut verstanden und hatte Kontakt zu jeder teilnehmenden Nation“,
bis hin zu : „Ich will hier nicht weg!

Gefreut habe ich mich über das Lob eines begleitenden Lehrers, der feststellte: „Mich hat die Qualität der englischen Sprache unserer Schülerinnen und Schüler begeistert. Hier hat man kaum einen Unterschied zwischen den Schweden und Belgiern, die traditionell sehr gut englisch sprechen, und unseren Jugendlichen bemerkt“. Das ist eine besondere Auszeichnung für guten Englischunterricht an unserer Schule!
In der vorletzten Woche ist eine Gruppe aus Rumänien zurück gekehrt. Bis Ende des Schuljahres liegen noch Besuche nach Spanien, Italien und Schweden vor uns.

Unser Antrag zur Zertifizierung als Europaschule liegt seit längerem in der Behörde vor. Wir blicken einer möglichen Auszeichnung weiterhin hoffnungsvoll entgegen und haben erste informelle, positive Signale aus der BSB dazu erhalten, so dass wir erwartungsfroh bleiben!

Der Vorlesewettbewerb in Jahrgang 6 hat Anfang Dezember statt gefunden und war auch in diesem Jahr wieder spannend. Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern, die in die Endrunde unserer Schule kamen, sehr herzlich zum Erfolg!

Die Stiftung Kinderjahre hat im November für unsere 8. bis 10. Klässler einen ganz besonderen Bildungstag möglich gemacht: Ein voller Bus mit 50 Personen hat die Autostadt Wolfsburg besucht, es war ein langer und lohnenswerter Tag für die Schülerinnen und Schüler, die bereits gegen 7 Uhr starteten.

Nach einem kräftigenden Frühstück in Wolfsburg wurden die Schülerinnen und Schüler in insgesamt drei Workshops aufgeteilt, für die sie sich im Vorwege angemeldet und beworben hatten. Im Workshop Hand in Hand bildeten Schülerinnen und Schüler eine Firma mit dem Auftrag zwei solarbetriebene Autos unter bestimmten Vorgaben zu bauen. Dabei musste jeder eine bestimmte Rolle einnehmen, z.B. die des Chefs, Mechanikers, Finanzchefs, Pressereferenten oder gar die des Designers. Im zweiten Workshop Autodesign erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Abläufe bei der Entwicklung des Designs für ein neues Automodell. Anschließend simulierten sie den Prozess, indem sie ein eigenes Automodell entwarfen und mit Plastilin formten. Zuvor holten sie sich Anregungen im Automuseum, fertigten eine Skizze an und modellierten ihr eigenes Modell. Im dritten Workshop Etikette ging es um gutes Benehmen, formvollendetes Auftreten und darum, wie man sich erfolgreich um eine Ausbildungsstelle bewirbt. Alle Schülerinnen und Schüler waren von ihren Workshops begeistert und natürlich beeindruckt von den tollen Autos, die es zu sehen gab. Die Gruppe kehrte erst nach 20 Uhr sichtlich erschöpft aber erfüllt zurück.

Erstmalig haben sich an unserer Schule ca. 40 Jugendliche der Jahrgänge 8 bis 12 mit großem Interesse im bundesweiten Wettbewerb Jugend Debattiert ausbilden lassen. Am vergangenen Montag fand der Schulentscheid in einer spannenden Atmosphäre mit Zuschauern aus den Klassen statt.

Die Schüler haben Debatten zu den folgenden drei spannenden Fragestellungen geführt:

– Soll die Nutzung von Smartphones an der Schule für die Schüler erlaubt sein?
– Soll das Bus und Bahn Angebot der HVV für Hamburger kostenfrei sein?
– Sollen Innenstädte für große Geländewagen (SUV) gesperrt werden?

Es wurden interessante Positionen ausgetauscht, nun fiebern wir dem Wettbewerb im Regionalverbund im Januar entgegen, bei dem wir erstamlig auch gastgebende Schule für alle Stadtteilschulen sein werden. Drücken Sie uns die Daumen, dass es unsere Schülerinnen und Schüler bis ins Rathaus schaffen, das wäre ein toller Erfolg für alle Beteiligten!

Unsere Poppenbüttler ALL STARS waren beim Hip-Hop Tag. Dort wird dem Nachwuchs von der HipHop Academy Hamburg dreimal jährlich eine Plattform geboten, auf der in den Sparten Rap, Gesang, Beatboxen und Breakdance gezeigt werden kann, was die Kinder können und bisher gelernt haben.
Durch unsere Kooperation mit dem Rapper Andre Schnabel, der seit einigen Jahren am Poppenbüttler Stieg Rap-Kurse anbietet, durften auch unsere Mini-Rapper der 5. und 6. Klassen zum Hip-Hop Tag nach Billstedt fahren und auf der großen Bühne ihre selbstgeschriebenen Texte präsentieren.
Sie haben durch eine starke Bühnenpräsenz und Textsicherheit überzeugt. Sie waren Vorbilder für das, was wir uns in einer toleranten Gesellschaft wünschen. Sie sind offen auf alle Menschen zugegangen, haben sich gegenseitig angefeuert, mitgefiebert und anderen Künstlern ihre Wertschätzung entgegengebracht, so dass ihre Lehrkräfte sehr stolz auf sie sein können.

Nach den zahlreichen Weihnachtsfeiern und Aktivitäten der letzten Wochen geht es uns jetzt genauso wie unseren Schülern: Wir freuen uns auf die Ferien!

Bleibt zum Schluss noch zu sagen, dass wir uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr freuen und zuversichtlich sind, dass wir mit gemeinsamem Engagement für Ihre Kinder viel bewegen!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien schöne Ferientage, ein fröhliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr und laden Sie herzlich ein, im neuen Jahr am Tag der offenen Tür unser
Gast zu sein! Bitte beachten Sie die unten stehenden Termine am Jahresanfang.

Im Namen der Schulleitung mit sehr herzlichen Grüßen

Dorothee Wohlers
Schulleiterin

Wichtige Termine im Januar und Februar

19.12.2019 Schulschluss um 11.30 Uhr, 1.+2. Std. Fachunterricht, 3.+4. Std. Tutorenunterricht, Betreuung findet statt
06.01.2020 Erster Schultag nach den Weihnachtsferien
10.01.2020 Zeugnisausgabe Jahrgang 13
11.01.2020 Tag der offenen Tür von 10.30 bis 13 Uhr am Poppenbüttler Stieg
15.01.2020 19 Uhr Informationsabend für Eltern der zukünftigen 5. Klassen am Poppenbüttler Stieg
23.01.2020 19 Uhr Elternratssitzung am Poppenbüttler Stieg
29.01.2020 Lernentwicklungsgespräche Jahrgänge 5 bis 10 am Nachmittag, Unterricht bis 13.15 Uhr, Betreuung
30.01.2020 Lernentwicklungsgespräche Jahrgänge 5 bis 10, kein Unterricht, Betreuung findet statt
30.01.2020 Halbjahreszeugnisse für Jahrgang 6 und die Jahrgänge 9 bis 12
31.01.2020 Halbjahrespause (kein Unterricht)
21.02.2020 Klassenlehrertag Jahrgänge 5 bis 8 und Berufsorientierungstag Jahrgänge 9 und 10
17.02.2020 Elternratssitzung am Schulbergredder
25.02.2020 Schulkonferenz am Poppenbüttler Stieg

03.-7.02.20 Anmeldewoche der neuen fünften Klassen

Die Termine der Elternabende und alle langfristigen Termine entnehmen Sie bitte unserer Homepage: www.stadtteilschule-poppenbuettel.hamburg.de

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Bericht der Erasmus – Reise nach Iaşi (lies Iasch)

im NordWesten von Rumänien 1-8.12.2019.

Es war das erste von fünf Treffen unter Schulen aus 5 verschiedenen europäischen Ländern, die sich 2019-2021 mit den Themen: Holocaust, Gewalttätigkeit und Minderheiten in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzen wollen.

Wir, von der StSP: – Bianca Brandt, Merrit Hansson, Arsalan Noorzay, Navid Ali Pour und die Kollegen Kirsten Frank – Kiel und Sebastian Jacobi – trafen uns mit Vertretern von Schulen aus Szarkad (Ungarn), Modena (Italien), Iaşi (Rumänien), Patras (Griechenland) und verbrachten eine intensive Woche mit Gesprächen, Vorträgen, schauspielerischen Übungen, Besuchen historischer Stätten und vielem mehr.

In Iaşi


Die Hauptorte des Geschehens waren eine altehrwürdige Schule „Colegiul National“ von 1828, unsere Gastschule sowie ein nahe gelegenes Hotel, in dem bis auf die ungarische Gruppe alle Gäste untergebracht waren und sich häufig beim gemeinsamen Frühstück austauschen konnten und uns auch in der Freizeit häufig begegnen konnten.

Da es viel zu viele berichtenswerte Eindrücke gab, möchte ich mich auf wenige beschränken:

Iaşi besaß noch um 1939 die größte jüdische Gemeinde in ganz Rumänien, über 50 % der Stadtbevölkerung waren Juden, unter ihnen viele wichtige Geschäftsleute und Kulturträger. Wir haben so manche Spuren dieser alten Pracht gesehen, die wichtigsten Straßenzüge der Altstadt und die wieder hergerichtete Haupt – Synagoge, (links u Mitte) der wir einen ausführlichen Besuch abstatteten. Königliche Bibliothek – rechts)

Eindrucksvoll war auch das historische Bibliotheksgebäude, in dem immer noch ein riesiger Schatz an alten Büchern lagert und der immer noch intensiv zu Recherchen genutzt wird.

Aktivitäten


An den ersten Wochentagen haben alle Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der griechischen Lehrerin Maria intensive schauspielerische Übungen gemacht und sich in ihrer jeweiligen Gruppe eine kleine Szene aus dem Tagebuch von Anne Frank erarbeitet. Die Darstellung der Ergebnisse am Donnerstag Mittag war wirklich anrührend und in der Vielfalt der gewählten Darstellungsformen wirklich gut gelungen. Auch die gemeinsame Arbeit zur Auswahl eines Logos für die folgenden Erasmus – Treffen fand in einer guten und konstruktiven Atmosphäre statt.

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr begeistert von der offenen und gastfreundlichen Art der rumänischen Gäste und nutzten nach Möglichkeit jede freie Minute, um sich mit ihnen zu treffen. Leider besitzt die altehrwürdige Gastschule keine Mensa und nicht einmal eine Schulküche, so dass unsere Schülerinnen und Schüler sich in vielen kleinen Lokalen mit den rumänischen Schülerinnen und Schülern und den anderen Gästen mal geplant, mal zufällig begegnen konnten, ebenfalls waren der nahegelegene Weihnachtsmarkt und ein üppiges Einkaufszentrum häufige Orte der Begegnung für die bunt zusammengewürfelte Schülergruppe.

Wir Hamburger freuten uns über die selbständige und doch verantwortungsvolle Freizeitgestaltung unserer Schülerinnen und Schüler, die uns selbst viel Freizeit und Gespräche mit den ausländischen Kolleginnen und Kollegen ermöglichte. Zugleich war es immer möglich, sich (per Handy) rasch zu besprechen und zu treffen, wenn die Schülerinnen und Schüler oder wir Lehrer ein Bedürfnis dazu äußerten.

Weitere besondere Eindrücke

In der Innenstadt kontrastierten die historischen Kirchen, Klöster, Museen, Bibliotheken und der gleißende Trubel des Weihnachtsmarkts heftig miteinander. Bemerkenswert fanden wir auch, dass trotz schwieriger Verkehrsführung die Autofahrer den Grundsatz: „Fußgänger haben Vorfahrt“ offenbar klaglos verinnerlicht hatten.

Fazit

Insgesamt war es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine lohnende Begegnung, die uns viele neue Erfahrungen und schöne Begegnungen beschert hat. Wichtig scheint uns, dass die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen in die Schülerschaft „streuen“ mögen und dass sie an die nächsten Erasmus – Reisenden ihre Erfahrungen weitergeben sollen, damit eine zusammenhängende Stafette (Modena, Szarkad, Hamburg, Patras) auf die vorhergehenden Erfahrungen aufbauen kann. Ende September 2020 werden wir an der Stadtteilschule Poppenbüttel Gastgeber sein.

BO-Termine der kommenden Wochen

Die Berufs- und Studienorientierung heißt ab jetzt Berufsorientierung kurz BO.

In den kommenden Wochen bietet die Berufsorientierung folgende Veranstaltungen an:

Farbgestaltung des neuen Lernzentrums: Am Dienstag, 10.12., 9.30 Uhr treffen sich alle interessierten Schüler/innen aus den Jahrgängen 9 + 10 im Raum 105.

Mittwoch, 11.12., 8.30 – 10 Uhr Berufsberatung im Jahrgang 10 (Frau Witt, JBA), ab 10 Uhr findet die letzte BO-Sitzung dieses Jahres statt: alles im Raum 109. Fortsetzung der Berufsberatung am Donnerstag ab 8 Uhr.

Ein Schuljahr im Ausland verbringen? Am Freitag, 13.12., 10 Uhr kommt ein Vertreter von YFU (Youth for Understanding) und berichtet über seine Erfahrungen. Der Veranstaltungsraum wird noch bekannt gegeben. Die Teilnehmer/innen werden in Absprache mit den Fremdsprachenlehrkräften ausgewählt.