SPENDENAUFRUF – HABT IHR MAL 1€?

Wir brauchen eure Hilfe!!!
Wie ihr in der Vitrine im Treppenhaus sehen könnt, haben wir Anfang des Jahres als Team Galaxy den zweiten Platz in der Landesmeisterschaft Hamburg „Nordmetall-Cup/ Formel 1 in der Schule“ erreicht.
Dies wollen wir im kommenden Wettbewerb erneut versuchen. Für die Planung und Durchführung brauchen wir reichlich Material und haben hohe Kosten. Aus diesem Grund wollten wir euch bitten uns zu unterstützen. Wir freuen uns über kleine oder auch große Spenden. Erzählt es auch euren Eltern und Bekannten. Bei Fragen könnt ihr uns gerne über unsere Email teamgalaxy@gmx.de anschreiben und euch auf unserer Instagram-Seite team_galaxy_2020 informieren.
Jeder Euro bringt uns dem Ziel einen Schritt näher.

Doch wie kommt das Geld zu uns?
Das Geld könnt ihr in einem beschrifteten Umschlag in unser Klassenfach 9a legen lassen oder auch auf unserer Klassenkassenkonto überweisen.
Katrin Dreesbach-Mau
IBAN: DE 74 2005 0550 1299 1353 17 Haspa

Vielen Dank im Voraus
Team Galaxy

Verleihung „MINT-freundliche Schule“ 2020


Hamburg/Berlin, 30. September 2020

Sechs Schulen aus Hamburg wurden heute in einer Onlineveranstaltung von Abteilungsleiter Rainer Köger von der Hamburger Bildungsverwaltung und unserem Vorstandsmitglied Christian Fischer als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden vier Schulen, darunter der Campus29 Hamburg erstmalig, als „Digitale Schule“ geehrt.

Eindrücke von der Verleihung

Schulsenators Ties Rabe und der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.

Das Jahr 2020 hat uns allen nochmals verdeutlicht, was für eine wichtige Rolle Digitalität in unserem Bildungssystem spielt. In der Covid-19-Pandemie erleben wir, dass Schulen sich stärker für die Chancen der digitalen Bildung öffnen. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil weiter zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, hat die Initiative »MINT Zukunft schaffen« die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet soll das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt und bestärkt werden, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.

Das Zusammenspiel zwischen Digitalisierung und Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hat sich ebenfalls als für die Schulentwicklung in der Covid-19-Krise als entscheidend herausgestellt. Die heute ausgezeichneten »MINT-freundlichen Schulen« zeigen, dass sie mit ihrem schulischen Konzept in der Lage sind, Ad-Hoc-Maßnahmen – z. B. zur Digitalisierung – didaktisch und pädagogisch durchdacht in den Schulalltag einzubinden. Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die MINT-freundlichen Schulen weisen nach, dass sie mindestens 10 von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. Folgende Partner erkennen die Ehrung als Zeichen der MINT-Qualität in Hamburg an:

Zusätzlich wurden vier Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Diesen Schulen wurde es durch einen Kriterienkatalog ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle von den Schulen nachgewiesen werden:

1. Pädagogik & Lernkulturen

2. Qualifizierung der Lehrkräfte

3. Regionale Vernetzung

4. Konzept und Verstetigung

5. Technik und Ausstattung.

Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und wurden von Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der o.g. Verbände entworfen. Die Ehrung als „Digitale Schule“ ist dabei wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig. Das Signet „Digitale Schule“ wird in Hamburg vergeben von folgenden Partnern:

„Die Corona-Krise hat im deutschen Bildungssystem für viel Sorge, aber auch für viel Bewegung gesorgt. Es gibt zahlreiche Lehrkräfte in Deutschland, die die Krise genutzt haben, um sich und die eigene Schule weiterzuentwickeln und zu digitalisieren. Nach dem Motto „Turning Desaster into Triumph“ haben die MINT-freundlichen Schulen ebenso wie die Digitalen Schulen – seit Jahren durch klare Arbeit vorbereitet – gezeigt, wie gute digitale Schule geht und wie wichtig das Zusammenspiel von MINT und Digitalisierung ist, um erfolgreich zu sein. Ich bin stolz, dass wir in Hamburg sechs Schulen als „MINT-freundliche Schule“ und vier als „Digitale Schule“ ehren können. Herzlichen Glückwunsch!“, so der Vorstandsvorsitzende der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, Thomas Sattelberger.

Einen Überblick über die Standorte unserer ausgezeichneten Schulen finden Sie auf unserer Website in einer neu gestalteten virtuellen Landkarte. Diese wird von unserem Partner ESRI Inc. bereitgestellt, der bereits das Robert-Koch-Institut und die Johns Hopkins Universität bei der Kartenerstellung im Zuge der COVID-19-Forschung unterstützt. Ein besonderer Dank gilt hier unserem breiten Netzwerk an ehrenamtlichen MINT-Botschafterinnen und Botschaftern, die die Erstellung der Landkarte aktiv unterstützen.

Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen«: Die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ hat den Schwerpunkt, Schülerinnen und Schüler für MINT zu begeistern und Schulen im Bereich MINT zu motivieren, fördern und auszuzeichnen. Hierzu nehmen wir insbesondere die MINT-Profile von Schulen im Allgemeinen sowie des Informatik- bzw. Digitalisierungsprofils im Besonderen durch die Programme „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ in den Blick. Die weiteren Ziele der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ sind die Erhöhung der Zahl der Studienanfänger in MINT-Studiengängen an den Hochschulen in Deutschland und dabei insbesondere die Erhöhung des Frauenanteils, die Sicherung und Steigerung der Qualität der Absolventen von MINT-Studiengängen und -Ausbildungsberufen.

 

Ansprechpartner Presse:

Benjamin Gesing

MINT Zukunft e. V.
c/o Factory Works GmbH
Rheinsberger Str. 76/77
10115 Berlin

Tel.: 030 21230-828
E-Mail:
benjamin.gesing@mintzukunftschaffen.de

Diese Schulen wurden 2020 als „Digitale Schule“ geehrt:

Campus29 Hamburg

Gymnasium Ohmoor Hamburg

Gymnasium Osterbek Hamburg

School of Life Science Hamburg

Diese Schulen wurden 2020 als „MINT-freundliche Schule“ geehrt:

AWO Hamburg Akademie für Bildung und Integration gGbmH Hamburg

Gymnasium Osterbek Hamburg

Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg

Heisenberg-Gymnasium Hamburg

Matthias-Claudius-Gymnasium Hamburg

Stadtteilschule Poppenbüttel Hamburg

Projektwoche 2019 – Ein Sommermärchen des Wissens

PROJEKTWOCHE 2019 – EIN SOMMERMÄRCHEN DES WISSENS

… unter diesem Motto standen drei Tage unserer diesjährigen Projektwoche im Jahrgang 7, denn wir hatten wirklich hochsommerliche Temperaturen und wir haben tolle Veranstaltungen besucht, auf denen wir eine Menge lernen konnten….

Auf nach Hannover

Nun aber der Reihe nach: Am Montagmorgen trafen wir uns bereits viel früher als sonst in der Schule; ein ausgeklügelten Zeitplan versprach, dass innerhalb von nur dreißig Minuten fast 500 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, auf zehn Busse verteilt, die beiden Standort der StS Poppenbüttel in Richtung IdeenExpo Hannover verlassen sollten. Dass dies am Ende tatsächlich reibungslos klappten, verdanken wir der Schulleiterin Frau Wohlers und der Kollegin Petra Nelke, die schon Tage zuvor immer wieder umplanen mussten, weil sie fast täglich veränderte Sitzplatzzahlen des Busunternehmens bekamen.

Der letzte Bus verließ – wie geplant – um 8.20 Uhr den Poppenbüttler Stieg 7 und er kämpfte sich, wie alle anderen Busse auch, erst einmal durch den Hamburger Berufsverkehr. Nach 45 Minuten erreichten wir endlich die Autobahn und nach weiteren zwei Stunden Fahrt auch das Messegelände in Hannover. Alle Busse wurden auf den Sammelparkplatz vor dem Eingang Süd geleitet. Dort machten sich bereits Horden von Schülern auf den Weg, würde es auf dem Messegelände nicht viel zu voll sein?

Auf der IdeenExpo

Nach der Anmeldung, die reibungslos klappte, durften die Schülerinnen und Schüler meist in Dreiergruppen alleine über das Gelände ziehen. Sich bei dem breitgefächerten Angebot zu orientieren, war anfänglich gar nicht so leicht, aber nach einem ersten bloßen Durchstreifen der Hallen bildeten sich bald die Interessensbereiche heraus, die man nun genauer inspizieren wollte. Es gab viele Mitmachangebote, zum Teil mit längerer Wartezeit, aber die aufzubringen, lohnte sich allemal. So konnten wir zum Beispiel der der Firma Nordzucker kleine LED beleuchtete Figuren pressen. Die kleinen Bären wurden letztlich im gleichen Verfahren hergestellt, wie ein einzelner Zuckerwürfel entsteht.

In einer anderen Halle war der Fokus auf etwas ganz Anderes ausgerichtet: Elektromobilität. Dort brausten Jugendliche, vielleicht zum ersten Mal, auf einem Elektroroller oder gar in einem Elektroauto über einen Straßenparkour….

Auf der Plaza konnten wir auf der riesigen Bühne einer Wissensshow beiwohnen, in der Ranga Yogeshwar, unterstützt von zahlreichen Gästen, uns allen Naturphänomene auf simple Art und Weise erklärte und deren Lösungen anhand praktischer Versuche demonstrierte.

Alles aufzuzählen, was wir uns an diesem Projekttag in Hannover angesehen haben, würde viel zu lange dauern, unser Tipp, besucht die IdeenExpo unbedingt beim nächsten Mal selbst, es lohnt sich!

Um 15.30 Uhr machten wir uns mit den zehn Bussen auf den Heimweg nach Poppenbüttel – knapp drei Stunden Fahrt bei sommerlichen Temperaturen machten durstig und müde…

In der Klasse 7b geht es noch weiter

…allerdings nicht so müde, dass wir mit unserer 7b nicht bereits zwei Tage später wieder an einem tollen Bildungsangebot teilnehmen wollten. Dieses Mal allerdings war der Weg nicht so weit, denn die Veranstalter des „Sommer des Wissens“ hatte ihre Zelte auf dem Hamburger Rathausmarkt aufgebaut. Das Wissenschaftsfestival – praktisch eine IdeenExpo im Kleinformat – bot neben zahlreichen Mitmachangeboten für alle Bürger vor allem interessante Vortragsreihen für Hamburger Schulen an. In großen Pavillons wurden insgesamt vier Themenbereiche dargestellt: Zukunftswerkstatt, HiTech-Labor, Kultur und Gesundheit.

Rechtsmedizin und Vulkanismus

Für Donnerstag hatten wir den Vortrag „Was macht eigentlich ein Rechtsmediziner? – Vom Alltag zum Tatort“ gebucht. Spannend erklärt erfuhren wir anhand von Fotos und anschaulichem Filmmaterial eines fingierten Tatortes, wie die Rechtsmedizin Polizei und Gerichte bei der Aufklärung eines Verbrechens unterstützen kann. Anschließend blieb noch genug Zeit, um sich im dem dazugehörigen Mitmachpavillon Werkzeuge der Mediziner anzusehen, sein Wissen in einem Quiz zu beweisen oder aber selber mit Mundschutz und Handschuhen ausgestattet, eine „DNA – Analyse“ durchzuführen.

Der Freitag stand für uns dann eher im Zeichen von Erdkunde/Geschichte und Politik: Der Vortrag „Wie erforscht man Vulkane?“ knüpfte an das Vorwissen an, das wir im GesWi Unterricht zum Projekt „Vulkanismus“ bereits in Teilen erlangt hatten. Im zweiten Vortrag des Tages versuchten wir mit Hilfe einer Dozentin des Institutes für Friedensforschung an der Uni Hamburg Antworten auf die Frage zu finden „Warum gibt es Kriege?“. Engagiert berichteten einzelne SchülerInnen und Schüler von ihren Erfahrungen, so dass der Vortrag in Teilen weit über das hinaus ging, was im Vorwege vielleicht zu erwarten war.

Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle, dass sich die zu Beginn der sieben Klasse durchgeführte HVV Rallye, unbedingt ausgezahlt hat. Alle haben selbstständig – spätestens am zweiten Tag – den Weg von Poppenbüttel zum Rathausmarkt sicher und pünktlich gemeistert.

Insgesamt waren dies drei prallgefüllte, wissensreiche Tage, die uns sehr Spaß bereitet haben!

(Bau)

18 Urkunden beim NATEX-Wettbewerb

18 Schüler der Forscherklasse 8a bekommen in den nächsten Tage ihre Urkunden.

Anfang des Jahres haben sie zum ersten Mal bei dem NATEX-Wettbewerb teilgenommen und doppelstundenlang versucht, den perfekten Pustering für Seifenblasen zu konstruieren.

Das Schreiben der Protokolle, das Wischen des Bodens, nachdem reichlich Seifenblasen geplatzt waren, war der unangenehmste Teil der Arbeit. Dafür wurden sie mit riesigen Seifenblasen belohnt, die über unsere Schule hinwegflogen.

Wir sind schon gespannt auf die neue Natex-Aufgabe im nächsten Schuljahr.

Physik-11 im DESY: Unsere Schüler gehen unter die Erde und besuchen HERA

Die Exkursion der beiden Physikkurse aus Jahrgang 11 zum Forschungslabor DESY am letzten Dienstag begann etwas holprig, da wieder einmal der S-Bahn City-Tunnel gesperrt war. Trotzdem haben wir es geschafft, pünktlich zum einführenden Vortrag bei DESY in Bahrenfeld anzukommen. Nach 45 Minuten Zuhören ging es dann über den, für die meisten, unerwartet großen Campus zu den Experimentierhallen, wo wir echten Wissenschaftlern bei der Arbeit zusehen konnten. Als Höhepunkt sahen wir den ca. 25 m unter die Erde liegenden Tunnel in dem der, jetzt stillgelegte, Teilchen-Beschleuniger HERA zu bestaunen war. Dort wurden uns auch mithilfe von verschiedenen Teilchendetektoren noch mal die Grundlagen des Experimentierens in der Teilchenphysik anschaulich erläutert.

Am eindrucksvollsten ist dabei immer die sogenannte Funkenkammer. Teilchen, die durch Zusammenstöße von Teilchen, die von der Sonne kommen, mit Teilchen unserer Atmosphäre entstehen, durch Lichtblitze sichtbar gemacht werden. Leider ist es mir nicht gelungen, so einen Blitz mit der Kamera einzufangen (s. Foto).

Es war beeindruckend zu sehen, wie groß das Forschungslabor ist, wie viele Forscher (und nicht nur Physiker!) aus der ganzen Welt hier arbeiten, und mit wie vielen unterschiedlichen Forschungsgebiete sie sich beschäftigen, auch wenn natürlich bei der Vielzahl der Informationen nicht alles hängen bleiben wird. Und es war besonders schön, dass ich den Schülerinnen und Schülern noch Geräte zeigen und erklären konnte, an denen ich selbst vor 20 Jahren gearbeitet habe.

(Rdl)

Poppenbüttler Schüler mit Prof. Louis auf einer kurzen Reise zum Urknall

MINT-Tag 2018 an der Stadtteilschule Poppenbüttel

Unser Universum dehnt sich aus, aber kann man das auch beweisen? Wie muss man sich den Urknall vorstellen? Welche Elementarteilchen gibt es und was sind nach dem aktuellen Stand der Forschung die kleinsten Teilchen? Unser Universum ist endlich, aber wie muss man sich das vorstellen? Was versteht man unter einem parallelen Universum? Welche wissenschaftlichen Fragen werden aktuell im DESY und im CERN bearbeitet?

Im Rahmen des diesjährigen MINT-Tages zur Förderung des Unterrichts in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) konnten wir den Physiker Herrn Prof. Dr. Jan Louis für drei Vorträge am letzten Donnerstag in unserer Schule gewinnen. Herr Prof. Dr. Jan Louis forscht und lehrt am Institut für theoretische Physik auf dem Campus Bahrenfeld am DESY (Deutsches Elektronen Synchroton), er führt das Exzellenz Cluster „Quantenphysik“ und er ist Vizepräsident der Universität Hamburg und Förderer der Initiativen „Wissen vom Fass“ und „Wir wollen’s wissen“.

In drei Vorträgen vor Schülern der 9a und des Chemie-9-WP-Kurses, vor Physik-Schülern der 11. Klassen sowie vor Physik- und Chemie-Schülern der Jahrgänge 12 und 13 wies er mit Hilfe des Dopplereffektes und der Rotverschiebung die aktuelle Ausdehnung des Universums nach, begründete die Entwicklung des Universums in die Vergangenheit bis zum Urknall und insbesondere in den Bruchteilen einer Sekunde nach dem Urknall, zeigte die kleinsten Strukturen über das Atom und das Elektron über die Quarks bis hin zu den Strings aus der aktuellen String-Theorie auf. Herrn Prof. Louis ist es gelungen, auch anspruchsvolle physikalische Theorien und aktuelle Forschungsergebnisse aus dem LHC Large Hadron Collider am CERN in Genf allgemeinverständlich den Schülern vorzutragen.
Alle Schüler sind konzentriert und aufmerksam dieser Reise durch das Universum zurück in die Vergangenheit bis hin zum Urknall gefolgt und insbesondere die Neuntklässler löcherten ihn mit anspruchsvollen Fragen. Das war eine insgesamt sehr gelungene Veranstaltung, auch wenn wir immer noch Schwierigkeiten haben, uns ein Raum-Zeit-Kontinuum vorzustellen …

(Norbert Finck)

Wir sind wieder MINT-freundliche Schule

… und Wolfram Keil entzündet die Flamme des Wissens !

Nach unserer Auszeichnung für die Jahre 2014-2017 ist unsere Schule für unsere vielfältigen Aktivitäten
in den Bereichen Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik MINT für die Jahre 2017-2020
wieder als MINT-freundlcihe Schule ausgezeichnet worden. An der Auszeichnungsveranstaltung nahmen
Wolfram Keil, Petra Nelke, Jessica Abels (10c), Paniz Parsivand (9b) und Jule Busch (9b) teil. Dabei
mussten Paniz und Jule dem Vertreter von Nordmetall erst einmal erläutern, dass es nicht nur Gymnasien
mit MINT-Aktivitäten gibt, sondern auch … .

(Nel, Kei, FN)

Mädchen und Naturwissenschaften an der Stadtteilschule Poppenbüttel

Das MiNT für Mädchen an der STS Poppenbüttel-Projekt

Besuch bei KHS-Corpoplast am 26. 05.2016
KHS Corpoplast
Die Firma KHS Corpoplast haben uns Auszubildende gezeigt. Als erstes haben wir eine Präsentation über die Firma gesehen. Sie baut Maschinen zur Herstellung von PET-Flaschen her. Wir haben gelernt, wie man die Flaschen herstellt. Dann haben sie uns herumgeführt und wir durften selbst Plastikrohlinge, aus denen die Flaschen gemacht werden, verbiegen.

Das war sehr cool und wir durften es mitnehmen. Auch eine grüne Schweinchenflasche haben wir bekommen. Am Ende bekamen wir auch ein Mittagessen. Zum Schluss gab es ein Quiz und ein Gruppenfoto.
Schkurte, 8. Klasse
(Nel)

MINT für Mädchen

Mädchen und Naturwissenschaften

Seit Jahren gibt es bundesweit Bemühungen die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) im Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken und vermehrt wirkliches Interesse zu wecken. Ein besonderer Augenmerk liegt dabei auf den Mädchen. Leider sind die Angebote meist auf die Oberstufe bzw. Gymnasien zugeschnitten. Es sollen Mädchen dazu gebracht werden, Oberstufenprofile im MINT-Bereich anzuwählen und später ein derartiges Studium aufzunehmen.

Warum soll es nur Angebote ausschließlich mit Blick auf die Oberstufe geben? An unserer Schule gibt es in jedem Jahrgang Schülerinnen, die sich für alle NaWi-Fächer interessieren und nicht ausschließlich für die Biologie. Wie kann diesen Mädchen diese Welt näher gebracht werden? Deshalb ist jetzt bei uns eine Mädchengruppe im Aufbau, beginnend mit dem 8. Jahrgang. Im zweiten Halbjahr, so die Planung, wollen wir unsere Idee den Mädchen der 7. Klassen vorstellen.

Was machen wir in diesem Projekt?

Die interessierten Schülerinnen werden zunächst ca. 4 bis 5 außerschulische Termine im Schuljahr haben, an denen wir dann besondere Angebote an Universitäten, Firmen etc. wahrnehmen. Das kann sein: das Robolab an der TU Harburg, die Sternwarte Bergedorf, bei DESY, bei den Restauratoren im Staatsarchiv, eine Frauen-KFZ-Werkstatt, die Physik- und Chemieinstitute an der Uni Hamburg, die Firmen Brillux und Aurubis, Technikbereich im Theater… Einige Kontakte sind bereits geknüpft, viele Ideen gibt es.

Mit viel Herzklopfen warteten wir gespannt, wie viele Schülerinnen der 8. Klassen sich für dieses Projekt neu anmelden würden. Es ist die Hälfte aller Achtklässlerinnen!!! Wow!

Das erste Event fand bereits Anfang September statt, noch vor dem Kennlerntreffen. Die physikalische Forschungsanstalt DESY rief interessierte Achtklässlerinnen zum Experimentieren auf. Und ein knappes Dutzend machte sich auf den langen Weg nach Bahrenfeld. Neben einer Geländeführung wurden im Schüler(innen)labor Schokoküsse zum Platzen gebracht.

mint-pinkDie nächste Exkursion ging Anfang November nach Billbrook zur Firma Brillux, die Farben und Baustoffe herstellt. Und alle, wirklich alle waren dabei.

Wir wurden richtig nett empfangen, lernten etwas über Ausbildungsberufe in der Firma kennen, die Firma selbst, machten natürlich einen Rundgang und durften sogar selbst mit den Farben experimentieren. Die Ergebnisse hängen vielleicht bald in der Schule.

An dieser Stelle auch vielen Dank an die zwei Brillux-Mitarbeiter, Frau Rehbein und Herr Martin, die sich mit dieser riesengroßen Mädchengruppe viel Mühe gegeben haben.

War am Anfang noch etwas Unruhe, kamen im Laufe des Tages ganz viele interessierte Nachfragen. Uns wurde zum Beispiel das Farbmischgerät ganz genau erklärt.

Es war ein erfahrungsreicher Tag, der allen sehr gefallen hat.

Wir durften auch selbst aktiv werden.

Wir durften auch selbst aktiv werden.
Wir durften auch selbst aktiv werden.
 Die MINT-Projektgruppe an der Stadtteilschule Poppenbüttel

Die MINT-Projektgruppe an der Stadtteilschule Poppenbüttel