Jahrgang 8 ganz praktisch: Hockerbau und Werkstatttage!

Feutsche Angestelltenakademie

Wie in jedem Jahr, konnten sich unsere Achtklässlerinnen und Achtklässler gegen Ende des Schuljahres wieder im Rahmen des „Hockerbauprojektes“ und der vier „Werkstatttage“ von ihrer ganz praktischen Seite zeigen.

Während der Hockerbau noch nicht ganz abgeschlossen ist und in unserer eigenen, gut ausgebauten Werkstatt am Schulbergredder 13 durchgeführt wurde, fanden die Werkstatttage wieder in bewährter Kooperation mit der Deutschen Angestellten-Akademie DAA in Barmbek statt. Hierfür bedanken wir uns sehr herzlich: Wir sind sicher, dass jede und jeder Einzelne viele Erkenntnisse hinsichtlich der eigenen Berufsorientierung gewinnen konnte.

Wie immer, war die Vorbereitung recht aufwändig, mussten doch gut 100 Jungen und Mädchen auf jeweils zwei Bereiche der Berufsfelder Gesundheit, Medien, Chemie, Metall, Verkauf und Büro aufgeteilt werden. Hierbei konnten übrigens fast alle Wünsche der Schüler/innen berücksichtigt werden. Und manchmal ist es ja auch gar nicht so schlecht, mal etwas Neues kennen zu lernen, wie so manche positive Reaktion gezeigt hat:

Ich wusste gar nicht, dass Metall so viel Bock bringt.

Ich glaub, Verkauf ist nichts für mich. Das weiß ich jetzt.

Derartige Äußerungen motivieren unser BOSO-Team nur umso mehr, den jungen Leuten noch häufiger Berufsfelder nahezubringen, von denen sie bisher nur wenig oder sogar gar nichts wussten. Manchmal muss man vielleicht, zumindest ein wenig, zu seinem (oder ihrem) Glück gezwungen werden. :-)

Bleiben noch die Auswertungsgespräche, die kurz vor Abschluss des Schuljahres bei uns an der Schule durchgeführt werden.
Und dann geht es für alle nach den wohlverdienten Sommerferien ja gleich ins erste Betriebspraktikum. Hierfür wünschen wir viel Erfolg und natürlich allen schöne Ferien! :-)


Dam/ 17.06.2019

BOSO: Vocatium und Rock Antenne

Jahrgang 10 und 12 auf dem Weg zur Vocatium

Nach unseren Einführungsveranstaltungen im März und April geht es am Mittwoch, d. 29. Mai für unsere Zehnt- und Zwölftklässler/innen zur „etwas anderen“ Berufemesse Vocatium nach Schnelsen. Anders ist dort, dass jede und jeder Einzelne einen oder sogar mehrere individuelle Termine für Gespräche mit Hochschulen, für spezielle Berufe weiterführenden Schulen oder mit Firmenvertreter/innen vereinbart hat. Und eben diese Gespräche sollen am Mittwoch stattfinden. Das BOSO-Team ist schon gespannt. Drücken wir alle die Daumen, dass es gelingen möge, sogar noch kurzfristig das Interesse für die eine oder andere Berufsausbildung zu wecken, es locken immerhin noch viele abzuschließende Lehrverträge- wir werden berichten!

Schüler/innen fahren zu RockAntenne

Ebenfalls am kommenden Dienstag werden einige Schüler/innen des neunten Jahrgangs Gelegenheit haben, Rock Antenne Hamburg zu besuchen und sich über Technik, Musikauswahl sowie natürlich den laufenden Betrieb im Studio zu informieren. Ob es gelingen wird, sie für Pink Floyd, Led Zeppelin und die Doors zu begeistern? Auch hierüber wird an dieser Stelle weiter informiert.

Dam/25.05.19

Wenn die Stundenuhr tickt – als Lehrerpraktikant beim Radio

In einer sog. „Stundenuhr“ ist bei größeren Radiosendern genau festgelegt, wann Musik gespielt wird, wann moderiert wird und wann Wetter und Verkehr wieder dran sind. Nur hin und wieder passiert Unvorhergesehenes, der Hörer gilt als Gewohnheitstier. Und trotzdem gibt es in der Radiolandschaft Mutige, die es riskieren, das meditative „Shine on you crazy Diamond“ von Pink Floyd in fast voller Länge (etwa 13 Minuten) auszuspielen, und zwar mitten am Tag.

Rock Antenne

Rock Antenne Hamburg, lässt den Alltag auf 106.8 funkeln! Der Name ist Programm, viele Perlen der Rockmusik sind zu hören. Doch auch hier sind es im Tagesprogramm deutlich weniger als Tausend Titel, die täglich in Schleife rauf und runter laufen. Wiedererkennung ist gefragt; bei anderen Formatsendern ist die Palette übrigens deutlich eingeschränkter.

Zusammengestellt wird das Musikprogramm von Rock Antenne beim sog. „Muttersender“ im fernen Bayern. Aber es gibt mit 91.7xFM noch ein weiteres Programm, das vom Meßberg aus sendet: Und hier gibt es einiges abseits des Mainstream zu entdecken. Besonders verpflichtet fühlt man sich dort der Hamburger Musikszene und immer wieder werden Events, wie u.a. das „Elbjazz Festival“, präsentiert oder selbst Konzerte im kleinen Saal im Keller des Gebäudes organisiert.

Im Praktikum

Ein mehrtägiges (Lehrer)Praktikum bietet Gelegenheit, das Innenleben eines Betriebs kennen zu lernen. In meinem Falle ging es auch ums journalistische Tagesgeschäft, denn gesendet wird auf 106.8MHz ja nicht nur Musik: So durfte ich insgesamt dreimal mit auf „Tour“, war dabei, als der riesige moderne E-Busbetriebshof der Hochbahn eingeweiht wurde und durfte an den Pressekonferenzen im Rathaus teilnehmen, u.a. als es um die Vorstellung des Hamburger Schulbauprogramms ging. Ich selbst habe dem Schulsenator sogar eine Frage nach den Klassenfrequenzen gestellt, – aber das ist eine andere Geschichte. Der anschließend hergestellte Wortbeitrag wurde übrigens, bevor er schließlich von der Agentur „Regiocast“ aus Kiel gesendet wurde, auch noch ordentlich gekürzt. Ein paar O-Töne, ein paar Sätze, das war´s – als Reporter darf man bloß nicht empfindlich sein!

Mehrere der Mitarbeiter bei „Rock Antenne“ haben sich über ein sog. „Volontariat“ ihrem Berufsfeld genähert. Ein Studium kann gewiss nicht schaden, ist aber nicht immer gleich die erste Voraussetzung. Sprachgeschick, Spontaneität, Redegewandtheit und Freude an einem flexiblen Alltag bringen das Herz der Radiomacher zum Hüpfen. Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen braucht man ebenso und – nicht zu vernachlässigen – eine ordentliche Portion Glück! Neben mir wurden dort übrigens gleich drei Schülerpraktikanten betreut. Sämtlichen, auch kritischen Fragen, wurde stets mit offenen Ohren begegnet. Dies gilt fürs gesamte Team, ob aus Redaktion, Technik oder aus dem Kreis der Moderatoren.

Wer also, egal ob Schüler oder Lehrkraft, gerne einmal hinter die Kulissen eines Senders schauen möchte, der oder die melde sich bitte bei unserem BOSO-Team.
Ansonsten einfach einschalten oder auf die Homepage schauen:

www.rockantennehamburg.de und www.917xfm.de

Dam / 02.05.2019

32,32,350,362.295532

Höchste Zeit, aber nie zu spät:

Jahrgang 10 bereitet sich auf die Vocatium vor.

Was möchtest Du denn eigentlich nach der Schule machen? Schon einen Plan?
Erst mal chillen.“
Und dann?
Dann geh ich (zur) Berufsschule.
AV dual?“
Ja.
Und dann?
Ja, weiß noch nicht.

Schlagfertig, unterhaltsam und nicht mit erhobenem Zeigefinger – das kam bei unseren Zehntklässler/innen gut an: So ähnlich wurde der Dialog zwischen einem Teilnehmer und Frau Glindemann vom Institut für Talententwicklung IfT im Rahmen unseres BOSO-Tages am 10. April geführt. Konkret ging es um die Vorbereitung der Berufemesse Vocatium am 29. Mai in der Messe Halle Schnelsen: https://www.erfolg-im-beruf.de/fachmessen/vocatium-hamburg-nord/

Es wird höchste Zeit, aber es ist nie zu spät, – dies wurde allen an diesem informativen Tag sehr deutlich vor Augen geführt: So geriet der eine oder andere, der trotz unserer intensiven Beratung immer noch nicht hundertprozentig orientiert ist, am Ende doch noch ins Nachdenken darüber, wie es denn wohl tatsächlich im Sommer weitergehen könnte. Zwei Möglichkeiten wurden den Schüler/innen in gesonderten Workshops vorgestellt:
Während Herr Kripke von der Medienschule Wandsbek allen Interessierten die dort möglichen Bildungsgänge vorstellte, ging es in einem weiteren Vortrag von Herrn Schneider und Herrn Schmidt vom Internationalen Bund um die Möglichkeit, nach Abschluss der zehnten Klasse mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr zu starten. Frau Glindemann selbst wiederum präsentierte den Jugendlichen einige wichtige Tipps rund um das Thema „Körpersprache“.

Das Wesentliche kommt aber erst noch: So wurden alle am Ende auch von den Tutoren noch einmal aufgefordert, sich für „Face-To-Face-Gespräche“ mit verschiedenen Messeteilnehmer/innen anzumelden. Und das Tolle: Fast alle haben das auch getan, mit bis zu vier verschiedenen Wünschen! Das ist schon mal ein toller Erfolg. Insofern warten wir gespannt auf den 29. Mai.

Dam/18.04.19

Zukunfstag 2019

28. März 2019: Mehr als 130.000 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am bundesweiten Zukunftstag – und wir waren mittendrin!

Wie in jedem Jahr, haben sich unsere Siebtklässlerinnen und Siebtklässler auch diesmal wieder fleißig am bundesweit durchgeführten Zukunftstag beteiligt. Mädchen und Jungen für neue Berufswege zu interessieren, das ist das Ziel des Girls` und Boys` Day. Immer wieder im Frühjahr wird Mädchen und Jungen die Möglichkeit geboten, Berufsfelder kennenzulernen, die außerhalb einer traditionellen Orientierung liegen: Gar nicht so einfach, einen passenden Platz zu finden! Umso stolzer können die meisten unserer Schülerinnen und Schüler sein, dass ihnen dies gelungen ist. Es war zwar nicht immer der klassische Rollenwechsel, der dabei herausgekommen ist, doch wissen wir ja, dass jede gemachte berufliche Erfahrung wertvoll ist. Hier einige Auszüge aus der 7a (die wir aus redaktionellen Gründen gekürzt haben).

Niklas

„Am Boys-Day 2019 war ich bei der Firma Smaato und habe erfahren, was dort gemacht wird. Meine Tätigkeit beschränkte sich genau genommen auf das Zuhören. Es war an einigen Stellen ziemlich interessant und an anderen eher weniger. Ich bin eine halbe Stunde zu spät gekommen, weil ich mich verlaufen hatte und Google Maps nicht so funktionierte, wie es sollte. Das hat dann so lange gedauert bis mich jemand abgeholt hat.“

Helen

„Am 28.3.19 verbrachte ich den Girls- und Boys-Day in einem Rewe-Markt. Ich habe alle Lebensmittel, die auf einem Rollwagen („Rolli“) standen, in die Gefrierschränke einsortiert. Dabei trug ich Handschuhe, ein Rewe-T-Shirt und ein Namensschild. Es war zwar sehr anstrengend, da manche Lebensmittel sehr schwer waren, wie zum Beispiel die Milch. Ich fand besonders, dass sehr viele Kunden mich gefragt haben, wo dies oder jenes steht, daraufhin sagte ich immer, dass ich nur heute hier bin. Nach dem ich fertig war, legte ich alle Sachen wieder zurück in die Garderobe außer meinem Namensschild, das durfte ich behalten.“

Hannah

„Ich bin um 8:00 mit meiner Mutter zur Arbeit gefahren. Sie hat mich dann in das Pflegezentrum INTEGRA abgesetzt. Dort habe ich bei der Zubereitung des Frühstücks geholfen, das hat Spaß gemacht. An diesem Tag waren auch noch andere Kinder vor Ort. In einer 20minütigen Pause haben wir gemeinsam eine kleine Runde „Mensch-ärgere-dich-nicht“ gespielt. Eine Bewohnerin hatte an diesem Tag Geburtstag, deswegen backten wir eine Torte und brachten sie ihr. Aus Freude darüber, weinte sie ganz doll.“

Frederik

„Ich war bei der Firma Hugo Pfohe. Als erstes habe ich mit den anderen Teilnehmern das ganze Gelände angeguckt, um es kennenzulernen, dann wurden mir viele Leute vorgestellt. Als nächstes habe ich von mehreren Autos die Motorhaube aufgemacht und von der Autobatterie zwei Kabel abgemacht. Weil die Autos aus dem Raum herausgefahren werden sollten. Beim Rein- und Rausfahren von neuen Autos habe ich auch geholfen. In der Garage habe ich noch zwei Autos kontrolliert, ob sie Kratzer haben. Ich habe aber keine gefunden. Am besten aber fand ich, dass ich mit meinen Lieblingsauto gefahren bin, das ist ein Ford Mustang mit 450 PS.“

Laura

„Die Firma, Johnson & Johnson befindet sich in der Robert-Koch-Straße in Norderstedt. Um 8:45 Uhr begann die Veranstaltung mit der Vorstellung der Firma und der Betreuer. Es wurden uns Geschichten über die Firma erzählt und Standorte und gezeigt. Anschließend haben wir ein kurzes Video geguckt, in dem es um verschiedene Heilungsmöglichkeiten ging, z.B. für Knochenbrüche. Wir machten eine Rallye durch die verschiedenen Abteilungen: Das waren die Werkstatt, in dem die Maschinen konstruiert werden, das Lager, in dem Nadeln, Fäden, etc. gelagert werden, die Nadelfertigung, in dem die Operationsnadeln hergestellt werden und der Übungsoperationsraum, in dem Operationen trainiert werden. Nach dem Rundgang durch Johnson & Johnson gab es ein gemeinsames Mittagessen. Zum Schluss bekamen wir einen Kugelschreiber, ein Notizheft und ein Heft über die Ausbildung und das duale Studium.“

Emily

„Am Girlsday war ich bei der Firma „Heinrich Bethje“. Ich war von 6:00 bis 15:15 Uhr vor Ort.Wir haben uns erst alle Räume angeschaut, dann haben wir zwei Zahnräder verzahnt, die verkauft werden sollten. Später haben wir angefangen, selber Zahnräder zu schleifen. Das alles hat Spaß gemacht, bis wir einen Fehler machten …Wir haben uns um 1mm verschätzt, so dass das Zahnrad nicht mehr zu gebrauchen war. Dieses Zahnrad durfte ich dann behalten. Wir haben das an einer Maschine aus dem Jahr 1948 gemacht. Ein Zahnrad kostet manchmal so viel wie ein Auto. So hatte ich ein Zahnrad für 35.000 Euro in der Hand. Ein Mitarbeiter hat mir gezeigt, was seine Aufgabenbereiche sind. Er arbeitet in der Lederabteilung, dort werden Dichtungen z.B. für Wasserrohre hergestellt.“

Marisa

Ich war bei Blohm + Voss. Als erstes wir haben einen Vortrag gehört über die verschieden Arbeitsplätze dort und ein bisschen über die Werft erfahren.
Die Werft ist ungefähr 40.667m² groß, es gibt sieben verschiedene Docks: sechs Schwimmdocks und ein großes Trockendock, das heißt Elbe 17.
Ich fand das alles ziemlich spannend und für einen Tag da zu arbeiten, macht irre Spaß und man hat immer was zu tun.
Interessant fand ich auch, dass man für jede Arbeit teamfähig sein muss.
Ganz besonders war für mich, als wir dann abgeholt wurden und ich noch zu meinem Vater an die Arbeitsstelle gehen konnte. Da bin ich auf zwei Kräne gestiegen, sie hießen „ALTE OMA“ und „NUMMER 31“. Wir haben dann noch eine Kiste angeschlagen, das heißt, wir haben eine Kiste mit Hilfe von Ketten am Kran festgemacht und der hat die Kiste entweder auf das Schiff oder zur Werft gehoben.
Dann haben wir noch ein Schwimmdock mit Überdachung, Dock Nummer 5, um einen halben Meter verschoben.“

DANKE!!!
Ein besonderes Dankeschön allen Eltern und sonstigen Helferinnen und Helfern, nicht zuletzt auch allen beteiligten Tutorinnen und Tutoren!
Ach ja, am 26. März 2020 findet übrigens der nächste Zukunftstag statt!
https://www.girls-day.de
https://www.boys-day.de

Dam/ 11.04.2019

BO-Workshoptag der Sekundarstufe II am Mittwoch, dem 18. April 2018

Es kommt schneller, als mancher denkt: das Abitur in der Tasche, die letzten Prüfungen bestanden, aber was dann:

  • Ein Studium aufnehmen oder doch lieber eine betriebliche Ausbildung beginnen?
  • Besuch einer Uni oder einer FH?
  • Belegung eines dualen Studienganges oder
  • Studieren im Ausland?
  • Oder mit einer betrieblichen Ausbildung beginnen und gleich ordentlich Geld verdienen?

Diesen Fragen haben wir uns im Rahmen einer Veranstaltung für alle Schülerinnen und Schüler aus unserem zwölften Jahrgang konzentriert gewidmet.

Verschiedene Referent/innen haben die Thematik in ihren Workshops aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und dabei unseren aufmerksamen Schüler/innen verschiedene Angebote vorgestellt:

– Frau Hessenius von der Handelshammer Hamburg: https://www.hk24.de/

– Frau Reiners und Herr Walther von der Northern Business School NBS:
http://www.nbs.de/studiengaenge.html und

– Herr Delfs von der Berenberg Bank: https://karriere.berenberg.de/

Durchgeführt wurde die Veranstaltung mit Hilfe des Instituts für Talententwicklung ift:
https://www.erfolg-im-beruf.de.

Deren Vertreterinnen Frau Awolin und Frau Richardsen haben bei der Vorbereitung maßgeblich mitgeholfen und uns mit ihrer fachlichen Kompetenz unterstützt. Die Veranstaltung bildete den Auftakt eines für den 20. Juni geplanten Besuchs der bewährten Bildungsmesse Vocatium:
https://www.erfolg-im-beruf.de/vocatium/vocatium-hamburg-nord/

Dort wird es darum gehen, die bei uns gewonnenen Erfahrungen in individuell geführte Gespräche einzubringen, um so mehr Klarheit über die eigenen Ziele und Möglichkeiten zu gewinnen.

Hilfreich dabei, sich im Berufswahlprozess erfolgreich behaupten zu können, war ein weiteres Veranstaltungsmodul, in dem es um Fähigkeiten der Kommunikation und Selbstpräsentation ging. Eine Reflexionseinheit in den vier Lerngruppen rundete den insgesamt informativen und hoffentlich ertragreichen Vormittag ab.

(Dam und DK)

Zweiter BO-Workshoptag in diesem Schuljahr

Am Donnerstag, dem 22. Februar hatten Schüler/innen unseres neunten und insbesondere des zehnten Jahrgangs erneut die Möglichkeit, verschiedene potenzielle Arbeitgeber kennen zu lernen: Bei uns zu Gast waren diesmal Vertreter/innen der Bundeswehr, des Zolls, der Firmen Olympus, Stromnetz Hamburg sowie der Berufsfachschule für Logopädie des Evangelischen Krankenhauses Alsterdorf. Weiterhin bekamen unsere Schüler/innen wieder die Möglichkeit, sich bei der Handwerkskammer direkt vor Ort über die breiten Möglichkeiten der im Handwerk angebotenen Berufe zu informieren. Ein von unserer Kollegin Nicole Degwer-Kutsche angebotener Workshop zur „Gesundheit am Arbeitsplatz“ rundete das Programm ab. Alle Gäste äußerten sich in der abschließenden Feedback-Runde wieder positiv über das Verhalten unserer Schüler/innen und freuen sich schon auf die nächsten berufsorientierenden Veranstaltungen bei uns in Poppenbüttel.

Der Termin unmittelbar vor der großen „EINSTIEG“-Berufemesse # https://www.einstieg.com/messen/hamburg.html war von uns bewusst gewählt worden, denn unsere Gäste haben es noch einmal sehr deutlich kommuniziert: Wer sich jetzt um einen Ausbildungsplatz bewirbt, tut dies bereits in der Regel für das übernächste Ausbildungsjahr, wenn sicher auch noch einzelne Stellen im kommenden Jahr zu besetzen sind. Letzteres macht Ilona Hall, unsere Berufsberaterin der Jugendberufsagentur Wandsbek # https://www.jba-hamburg.de/Kontakt/JBA-Standorte/JBA-HamburgWandsbek-38, bei ihren wöchentlichen Beratungsgesprächen regelmäßig vor Ort bei uns an der Schule deutlich.

Vertreter/innen der Schule und unsere Gäste werten die Erfahrungen ihrer Workshops aus.

Der Zukunftstag am 26. April 2018

Girls’Day – ein Zukunftstag für Mädchen

Am Girls’Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik. Der nächste Girls’Day findet am 26. April 2018 statt.

Der Girls’Day lohnt sich – für alle!

Der Girls’Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,7 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2016 erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften, etwa 9.600 Angebote von Unternehmen und Organisationen waren auf unserer Website eingetragen.

Potenziale nutzen

Junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus und den Betrieben fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen qualifizierter Nachwuchs. Der Girls’Day bietet deshalb allen Chancen für die Zukunft!

Ein spannender Tag mit positiven Auswirkungen

Am Girls’Day erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros und Werkstätten, wie spannend die Arbeit dort ist. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblicke in den Alltag der Betriebe und erproben ihre Fähigkeiten praktisch. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen.

Außerdem werden Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam – sie sollen dieser gut ausgebildeten Generation junger Frauen neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Viele junge Frauen haben durch den Girls’Day eine Ausbildung oder einen Studiengang in ihrem Traumberuf gefunden. Und: Evaluationsergebnisse bestätigen, dass der Girls’Day positiven Einfluss auf das Image von technischen Berufen bei den Teilnehmerinnen hat.

Prominent gefördert und unterstützt

Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Bundeselternrat (BER) unterstützen das bundesweite Projekt. Die Lenkungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Aktionspartner sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) begleiten das Projekt inhaltlich und organisatorisch.

Bundesweite Koordination des Girls’Day

Der Mädchen-Zukunftstag wird vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. auf Bundesebene koordiniert. Unsere Aufgabe ist es, neue Partnerinnen und Partner in Unternehmen, Organisationen und Verbänden zu gewinnen. Außerdem erstellen wir die Aktionsmaterialien zur Durchführung des Girls’Day. Unsere häufig besuchte Homepage wird täglich aktualisiert und informiert Mädchen, Unternehmen und Organisationen, Lehrkräfte, Arbeitskreise und Eltern über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung. Darüber hinaus unterstützen rund 330 regionale Arbeitskreise den Girls’Day vor Ort.

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Seit 2011 haben fast 194.000 Jungen an mehr als 31.000 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

Woher hat der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag seinen Namen?

Der Name für den Jungen-Zukunftstag wurde in Anlehnung an den Mädchen-Zukunftstag gewählt. Dieser wurde im Jahr 2001 anhand einer kleinen Umfrage unter 10 – 15-jährigen Mädchen in Schulklassen und Mädchen-Treffs gewählt. Girls’Day war der eindeutige Favorit. Entsprechend wurde für den Jungen-Zukunftstag 2010 der Name Boys’Day beschlossen.

Der bundesweite Aktionstag soll aber auch in der deutschen Sprache sein Ziel ausdrücken transportieren. Deshalb lautet der vollständige Name Boys’Day – Jungen-Zukunftstag.

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist eine Aktion von Neue Wege für Jungs

Neue Wege für Jungs ist ein Bundesweites Netzwerk und Fachportal zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen. Es unterstützt Initiativen, die Angebote zur Erweiterung der Berufswahl, zur Auseinandersetzung mit Rollenbildern und zum Ausbau sozialer Kompetenzen für Jungen organisieren. Das Fachportal www.neue-wege-fuer-jungs.de richtet sich an Lehrkräfte, soziale Fachkräfte, Berufsberatende, Personal-, Bildungs- und Ausbildungsverantwortliche. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Neue Wege für Jungs:

  • koordiniert bundesweit den Boys’Day – Jungen-Zukunftstag.
  • regt lokale Initiativen zur geschlechtssensiblen Förderung von Jungen bei der Berufs- und Lebensplanung an und vernetzt die Aktiven
  • unterstützt Engagierte mit aktuellen Informationen und (über-)regionaler Öffentlichkeitsarbeit. Der monatliche Newsletter bündelt Neuigkeiten aus der Jungenarbeit- und politik sowie dem Neue Wege für Jungs-Netzwerk
  • berät telefonisch und persönlich, vermittelt Kontakte zu Expertinnen und Experten und unterstützt bei der Planung und Umsetzung jungengerechter Aktionen
  • stellt kostenlose Print- und Onlinematerialien für den Unterricht oder für Workshops zur Verfügung
  • hält aktuelle Informationen zum Stand der Wissenschaft bereit

BO-Tag am Donnerstag, d. 22. Februar 2018

Der nächste BO-Tag findet an einem Donnerstag statt: Momentan haben die meisten unserer Zehntklässler/innen Gelegenheit, sich für einen der angebotenen Workshops einzutragen. Immer wieder bemühen wir uns, unseren Schüler/innen eine größtmögliche Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten anzubieten: Diesmal präsentieren sich die Bundeswehr, der Zoll, die Firmen Olympus, Stromnetz Hamburg sowie die Berufsfachschule für Logopädie. Daneben bieten wir, unterstützt vom Institut für Talententwicklung ift, Hilfen zum Bereich „Online-Bewerbung“ sowie einen Überblick über die Berufe des Handwerks. Letzterer Workshop findet direkt vor Ort in der Handwerkskammer Hamburg statt. Wir freuen uns auf einen hoffentlich interessanten, lebendigen Tag mit unseren Schüler/innen.

BOSO-Termin KW 48

  • Am Donnerstag, d. 30.11. berät Frau Hall von der Jugendberufsagentur Schüler/innen aus Jahrgang 9 und 10 (Termine nach vorheriger Vereinbarung) in Raum G 109.