Zeitzeuge Herr Ivar Buterfas-Frankenthal an unserer Schule

Kindheit als jüdischer Junge in der Zeit des Nationalsozialismus

Ich hätte noch stundenlang weiter zuhören können!“ sagte Virginia aus der 10b nach dem Gespräch mit dem Zeitzeugen Herrn Buterfas-Frankenthal, an dem sie mit 300 weiteren Schülerinnen und Schülern unserer Schule am letzten Freitag teilgenommen hat. Die Klasse 9d von Martina Pods-Sievers hat ihn vor einigen Wochen im Hamburger Schulmuseum getroffen und ihn an unsere Schule eingeladen, damit er uns berichten kann, wie er als jüdischer Junge in Hamburg in der Zeit des Nationalsozialismus seine Jugend erlebt und erlitten hat.

In seinem Vortrag zog er aber auch Parallelen zu aktuellen Entwicklungen wie den Anschlag in Halle / Saale auf die dortige Synagoge und ermahnte die anwesenden Schülerinnen und Schüler, auch heute Haltung zu zeigen und Unterdrückung – aus welchem Grunde auch immer – entgegen zu treten.



Ich war etwas nervös vor dem Zeitzeugengespräch. Ich hatte ja die Ehre, dass ich es anmoderieren durfte. Aber als Herr Buterfas-Frankenthal auf mich zukam und mich begrüßte, strahlte er so eine Vertrautheit und Liebenswürdigkeit aus, dass ich sofort das Gefühl hatte, dass es ein Gespräch auf Augenhöhe mit ernsten Themen – aber trotzdem mit schöner Atmosphäre – werden würde.

Ich habe viel aus diesem Gespräch mitgenommen. Es waren sehr denkwürdige Erlebnisse, die sich niemals wiederholen dürfen! Es war ein sehr intensives Gespräch und ich bin sehr dankbar, dass Herr Buterfas-Frankenthal zu uns an die Schule gekommen ist! Ich hoffe, dass alle Schülerinnen und Schüler etwas von diesen knapp 3 Stunden mitnehmen konnten. (Lukas Reinke, 12k)


Im Anschluss zeigte der Theaterkurs von Frau Pfunder extra für diese Veranstaltung einstudiertes Stück, das die Zuschauer zum Nachdenken anregte.

Elternbrief: freiwillige Schnelltests

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

aufgrund der weiteren Entspannung der Infektionslage in Hamburg hat die Behörde entschieden, dass ab dem kommenden Montag, dem 16.05.2022 die Schnelltestungen für Schülerinnen und Schüler sowie für das Personal nur noch auf freiwilliger Basis stattfinden. Vielleicht haben Sie das den Medien bereits entnommen.

Bei uns an der Schule sind zurzeit nur noch wenige Schülerinnen und Schüler an Covid 19 erkrankt, im Kollegium ist die Infektionswelle noch nicht gänzlich gebrochen.

Zum Verfahren:

  • Die Testungen werden weiterhin am Montag und Mittwoch durchgeführt.
  • Darüber hinaus werden wir an anderen Tagen in der Schule nicht mehr testen.
  • Bitte besprechen Sie mit Ihren Kindern, ob sie daran teilnehmen sollen oder nicht. Wir richten uns danach, was ihr Kind den Lehrkräften sagt, die ihr Kind testen.

Ich bin sicher, dass damit eine Entlastung für alle Beteiligten einhergeht. Ich bitte Sie aber unbedingt darum, das ernsthaft mit ihren Kindern besprechen und eine Entscheidung zu treffen, mit der sich Ihre Kinder und Sie sicher fühlen.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Wohlers
Schulleiterin

Internationale Woche gegen Rassismus 2022

In den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022 hat sich unsere Schule ebenfalls mit tollen Aktionen beteiligt. In den Pausen wurde Dabke getanzt, ein Theaterstück des Jahrgang 9 über den Mord an Merwa El-Shabini und ein phänomenaler Rap über Rassismus von Seherezada aufgeführt.

Am 23.03.2022 fand eine große Podiumsdiskussion zum Thema „Rassismus an der Schule“ moderiert von Daphne Sagner (unterstützt von Tess Hamdoun und Moritz Knoff, die die Fragen aus der Schülerschaft vortrugen) statt. Eingeladen waren Phillip Oprong Spenner, Ahmed Abed und Shlica Weiß.

Dabei lag der Fokus auf der Frage: was kann unsere Schule tun, um Rassismus vorzubeugen? Was soll passieren, wenn Rassismus vorkommt? Die Erfahrungen, Tipps und Vorschläge der geladenen Expert*innen wollen wir (wenn nicht schon geschehen) beherzigen und mit Hilfe engagierter Schüler*innen umsetzen.

Rap von Seherezada:

In uns Menschen fließt das gleiche Blut,
Wieso Diskriminierung wegen einem Tuch,
nein es kommt nicht auf den Glauben an, nur auf den Charakter, denn durch zu viel Hass entstand das Hanau-Massaker.

Bin zwar hier geboren, doch man kann das Gefühl nicht ändern, halb Deutsch halb Südländer,
Aufgewachsen in 2 Welten, ich weiß wie die Lage ist, Wo gehör ich hin? Wo ist mien wahres Ich?

Schreibe auf das Blatt was ich im Bauch habe, digga Grenze niemand aus wegen Glauben oder Hautfarbe,
Menschen sind Menschen ich bin gegen Rassismus, und sag es laut gerade raus Warum? Weil ich muss

Refrain 2x:
Sie behandeln mich wien Feind,
Die Zeiten sind zu wild & nicht leicht,
Egal woher man kommt, wir sind eins,
In uns fließt das selbe Blut, wir sind gleich

Braune Augen, schwarze Haare werd im Alltag oft beleidigt,
Sie sind fremdenfeindlich, Wieso sind wir uns nicht einig?
Vorurteile schüren Hass, ich habe das schon oft erlebt, doch lass mir nicht die Hoffnung nehmen, von Extremn

Rechte Parteien wie AFD muss man anhalten, denn sie wollen im Endeffekt nur das ganze Land spalten, Fake News verbreiten negative Stimmung, ich hab Kopfschmerzen wann kommen sie zur Besinnung

Ich habe Freunde aus der ganzen Welt, und mußte oft erleben, dass man meine Girls im Schatten stellt
Wieso können sie nicht verstehen, wie man mit anderen umgeht? Wichtig, dass man etwas macht und nicht dumm rum steht.

Refrain 2x:
Sie behandeln mich wien Feind,
Diese Zeiten sind so wild & nicht leicht,
Egal woher man kommt, wir sind eins,
In uns fließt das selbe Blut, (Bruder) wie sind gleich.

Cultural Embassadors – England meets Germany

The “CEA” project is run by the UK German Connection and hosted by our English Language Assistant. This year’s project theme is ‘Culture and Identity’, and our year 9 class is enjoying activities which aim to explore different identities and cultures. All while gaining the experience of an English language exchange. The project involves two schools in the UK, and STS Poppenbüttel and another German member school. So far, we’ve sent letters and a parcel to one of our partner schools in the UK, and contributed to our project group blog with things like a quiz and short podcasts on German stereotypes and an introductory video to our school. Currently the students are working on their final project, which is to create a recipe card and presentation on a culturally significant dish. The project is a success both among teaching staff and students!

Biologie: Erklärvideo „Reizweiterleitung zwischen Nervenzellen“

Unsere Aufgabe war es ein Stop-Motion-Video zu dem Thema „Reizweiterleitung zwischen Nervenzellen“ zu erstellen.

Bei Stop-Motion-Videos werden mehrere Fotos gemacht, die anschließend zu einem Video zusammengefügt werden, so dass der Eindruck entsteht, dass sich die Figuren bewegen. Die Herausforderung bei mir war, dass ich wegen kleiner Fehler eine Aufnahme mehrmals von vorne machen musste, da sich die Plätze der Sachen immer wieder änderten. Es ist allgemein zu bedenken, dass ein gutes Stop-Motion-Video viel mehr Zeit und Mühe benötigt, als es aussieht.

Vielen Dank an Herrn Grüttner, dass er uns die Möglichkeit gegeben hat etwas Neues auszuprobieren und ein eigenes Stop-Motion-Video zu erstellen.

Hanna, 10b

Europa-Quiz

Du weißt, was die größte Stadt Europas ist? Du weißt, wie viele Nachbarländer Deutschland hat? Dann nimm an unserem großen Europa-Quiz teil. Es winken Preise wie zum Beispiel ein Kinogutschein.

Teilnahmebedingungen
Du bist Schüler*in der STSP.

Wichtig:
1. Du musst deinen richtigen Namen angeben, sonst kannst du nicht gewinnen (Vor- und Nachname).
2. Du darfst nur einmal teilnehmen. Wer mehrmals spielt, wird disqualifiziert!

Teilnahmeschluss ist der 09. Mai um 14 Uhr. Der/Die Gewinner/in wird am 09. Mai bekannt gegeben.

Klicke auf diesen Link, um mitzumachen: https://kahoot.it/challenge/06620964?challenge-id=0117e55b-74de-4d18-8045-708f99cb9035_1651600479432

Viel Erfolg!

Erasmus+ in Geel, Belgien


Hier sind unsere Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 11 in unserer langjährigen Erasmus+ Partnerschule Kogeka in Geel, Belgien.

Bei dem zweiten Erasmus+-Projekt „Building Bridges“ untersuchen unsere Schülerinnen und Schüler, wie Minderheiten in den verschiedenen am Projekt teilnehmenden Ländern aufgenommen und angenommen werden. In Belgien treffen wir unsere Partner aus Schweden, Italien, Spanien und Griechenland. Wir freuen uns, dass wir nach über zwei Jahren Pause endlich wieder bei Erasmus+-Projektfahrten dabei sein können.

Vielen Dank an Frau Pods-Sievers, die unsere Gruppe auf dieser Fahrt begleitet.

Elternbrief 4/2022 – Maskenpflicht und mehr

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten,
anbei die aktuellen Informationen der BSB von heute zu den Veränderungen, die in Bezug auf die Corona Schutzmaßnahmen ab dem 01.05.2022 gelten und weitere schulische Lockerungen beinhalten.
Ab Montag gelten folgende Regelungen:

Die Maskenpflicht in Innenräumen entfällt in Hamburg, auf dem Schulweg in Bus und Bahn (im ÖPNV) bleibt sie aber weiter bestehen. Somit ist das Tragen einer Maske in der Schule in allen Aufenthaltsbereichen (Innenräumen und Außenbereich) ab dem 1. Mai eine individuelle Entscheidung jedes einzelnen, der wir mit Respekt begegnen und die von niemandem verhindert oder erzwungen werden darf. Das gilt für die ganze Schulgemeinschaft. Künftig dürfen wieder alle Personen, insbesondere die Sorgeberechtigten, wie vor der Pandemie das Schulgelände betreten.

Der Umgang mit Krankheitssymptomen wird angepasst:
– Nach Einschätzung von Gesundheitsämtern und Medizinern ist künftig nicht mehr jeder Schnupfen und jede Unpässlichkeit als Anzeichen für eine Corona-Infektion zu bewerten, das unmittelbar zum Ausschluss von der Teilnahme am Schulleben führt.
– Schülerinnen und Schüler sowie sonstige Personen mit laufender Nase (ohne Fieber!), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können wie vor der Pandemie wieder zur Schule kommen. Sie sind gehalten, die allgemeinen Hygienemaßnahmen besonders zu beachten, insbesondere die Husten- und Niesetikette.

Die Möglichkeit einer Corona-Infektion wird für uns alle ein Teil unseres Lebens sein, wir werden lernen müssen, damit umzugehen, ohne unser Leben grundsätzlich einzuschränken. Unser schulischer Corona-Hygieneplan wird aufgrund der aktuellen Rechtslage auf Bundes- wie Landesebene angepasst und ist ab dem 02.05.2022 auf unserer Homepage einsehbar.

Isolationspflichten bei bestätigter Corona-Infektion
Weiterhin unverändert gilt die Absonderungspflicht oder Isolationspflicht für infizierte Personen. Personen, bei denen ein Schnelltest positiv ausgefallen ist, müssen sich unverzüglich einem PCR-Test unterziehen. Ist auch der PCR-Test positiv und somit eine Infektion nachgewiesen, muss sich die infizierte Person regelhaft zehn Tage isolieren.

Verpflichtende Schnelltests für das schulische Personal sowie Schülerinnen und Schüler
Bis auf weiteres hält Hamburg an der bisherigen Testpflicht fest. Alle Schülerinnen und Schüler müssen sich weiterhin zwei Mal in der Woche (Mo + Mi) testen. Diese Regelung gilt zunächst weiterhin auch für geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler.
Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge haben bereits Informationen von den Abteilungsleitern über die Regelungen zur Testung erhalten.

Die Regelungen für die Lüftung und die Nutzung der Luftfilter bleiben bestehen (s. Hygieneplan)

Ich bin zuversichtlich, dass wir mit diesen Informationen und den von Hamburg getroffenen Regelungen dem normalen Schulbetrieb weiter ein Stück näher kommen und gut durch die nächsten Wochen kommen.

Die gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz bleibt weiterhin eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen unseres Schulalltags! Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Herzliche Grüße
D. Wohlers

Anniversario della Liberazione


In der Woche vom 20. bis zum 27. April besucht eine Schülerinnengruppe (10. Jahrgang) unsere Erasmus+-Projektpartner in Modena. Dort treffen sich Schülergruppen aus Ungarn, Rumänien, Griechenland, Italien und Deutschland. Untersucht wird, wie der Holocaust in den verschiedenen Ländern aufgearbeitet wird und es wird überlegt, was wir heute gegen Hass und Intoleranz in Europa unternehmen können.

Am 25. April feiern die Schüler*innen gemeinsam den Tag der Befreiung. In Italien wird an diesem Tag der Sieg über den Nationalsozialismus und Faschismus zum Ende des Zweiten Weltkriegs gefeiert. Wir freuen uns, dass heute Schüler*innen verschiedenster Herkunft gemeinsam an einem europäischen Projekt arbeiten und damit ein friedliches und tolerantes Europa symbolisieren.